Episode 3x01: "That Hope Is You, Part 1"

Wie gefällt Euch diese Episode?

  • 5 - sehr gut

    Stimmen: 0 0,0%
  • 4

    Stimmen: 1 100,0%
  • 3 - mittelmäßig

    Stimmen: 0 0,0%
  • 2

    Stimmen: 0 0,0%
  • 1 - sehr schlecht

    Stimmen: 0 0,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    1

Vulcan

Lieutenant
Die dritte Staffel von DIS ist angelaufen.

Bemerkenswerte Info am Rande: Die nächste Folge hat nicht "Part 2" im Titel.

Live long and prosper,
Vulcan
 

Boothby

Admiral
Teammitglied
Ich fands ganz gut (Note 4). Es gab einen kleinen Einblick in die Zukunftstechnik und ein paar neue Charaktere wurden vorgestellt.

Burnhams Overacting fand ich ein bisschen übertrieben.
 

Vulcan

Lieutenant
Also ich bin ja bekanntlich nicht der größte Fan von DIS, aber ich muss sagen: Dieses Review zu lesen tut einfach weh. Das Review offenbart weniger über DIS als über die Agenda des Schreiberlings. Statt auf die wirklichen Probleme richtig einzugehen - nämlich die (inhatliche bzw. fachliche) Inkompetenz der Autoren, weist er alle Probleme der aktuellen Star Trek-Serien einer fantasierten feministischen, schwulen, anti-rassistischen Weltverschwörung zu. Wir sollen glauben, dass PIC schlecht ist aufgrund von Feminismus und Anti-Rassismus? Wo bitte hat er das denn in der Serie gesehen? Noch dazu verstrickt er sich ständig in Widersprüche (z. B. dass im "neuen" Star Trek aus ideologischen Gründen generell kein Platz mehr für ordentliche, weiße Männer-Charaktere sei, nur um dann zu erwähnen, wie super Pike in Staffel 2 war). Schließlich versucht er, zu erläutern, dass er als Hauptproblem sehe, dass die Charaktere keine Helden mehr sein sondern gebrochene Gestalten. Nur dummerweise kriegt er auch das nicht hin, weil er für "Helden" vollkommen unpassenderweise den Begriff "männliche Figur" verwendet und somit wieder vollkommen unnötigerweise versucht, einen Geschlechterkonflikt herbei zu reden, wo einfach keiner ist. Ganz nebenbei hat das Review fast nichts mit dieser Folge zu tun oder mit der dritten Staffel von DIS.
Kurzum: Er spricht teilweise vorhandene Problemaspekte an, um sie dann seiner Agenda folgend mit kruder Logik als Folge eines großen fantasierten Geschlechterkriegs darzustellen.

Das heißt keinesfalls, dass DIS auf diesem Gebiet alles richtig macht (Doena hat ja als Beispiel am Anfang der 2. Staffel treffend den dummen Wissenschaftsoffizier gebracht). Aber die echten Probleme des "neuen" Star Trek haben damit wenig zu tun. Diese Probleme sind Logiklöcher, inkohärente Handlung, Einfalls- und Mutlosigkeit (=dem Mainstream nachhecheln), Planlosigkeit und die Aufgabe des Kerns von Star Trek – progressive Moral, Gesellschafts-Utopie, Erforschung des Weltraums, die Darstellung des erwachsen gewordenen Menschen.

Ich werde dann jetzt erst mal weiterschauen und wie Jonathan Frakes uns ja schon vorher verraten hatte, geht es in Folge 2
um die restliche DIS-Crew ohne Burnham und Booker, vgl. https://startrek-forum.doena-soft.d...trek-discovery-sammelthread.17707/post-215814

Live long and prosper,
Vulcan
 

DJ Doena

Admiral
Teammitglied
Wir sollen glauben, dass PIC schlecht ist aufgrund von Feminismus und Anti-Rassismus? Wo bitte hat er das denn in der Serie gesehen?
Ich stimme ihm da allerdings zu. Bei den neuen Serien wird soviel Aufmerksamkeit auf alles gelegt, was heutzutage unter "Diversität" subsummiert wird (Geschlecht, sexuelle Orientierung, Hautfarbe), dass dabei vergessen wird, spannende Figuren und spannende Geschichten zu schreiben. Figuren werden als heroisch klassifiziert, weil sie schwarz und Frau sind, nicht weil sie etwas heroisches geleistet hätten.

Noch dazu verstrickt er sich ständig in Widersprüche (z. B. dass im "neuen" Star Trek aus ideologischen Gründen generell kein Platz mehr für ordentliche, weiße Männer-Charaktere sei, nur um dann zu erwähnen, wie super Pike in Staffel 2 war).
Pike wurde ja genau deshalb reingeholt, weil die Serie nicht richtig zünden wollte und kaum war er da, hat sie in seinen Augen besser funktioniert. Aber es ist schon augenfällig, dass das, was man als "klassisch männlich" bezeichnen würde, nicht gerade positiv dargestellt wird. Die Klingonen als die klassische Kriegerrasse sind zu Trump-Barbaren verkommen, Lorca war der zwirbelbartdrehende Schurke und Spock ist ein Weichkeks vor dem Herren. Nur Stamets durfte aufgrund seiner sexuellen Orientierung ein Guter sein.

Bleibt Pike.
 

Vulcan

Lieutenant
Figuren werden als heroisch klassifiziert, weil sie schwarz und Frau sind, nicht weil sie etwas heroisches geleistet hätten.
Und PIC-Picard würdest Du als "schwarz und Frau" klassifizieren?

Ich stimme ihm da allerdings zu. Bei den neuen Serien wird soviel Aufmerksamkeit auf alles gelegt, was heutzutage unter "Diversität" subsummiert wird (Geschlecht, sexuelle Orientierung, Hautfarbe), dass dabei vergessen wird, spannende Figuren und spannende Geschichten zu schreiben.
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Es gibt unzählige Serien mit weißen Hetero-Männern als "Helden", die irgendwie vergessen, spannende Figuren und spannende Geschichten zu schreiben. Es gibt ebenso Serien mit "diversifizierten" Charakteren, die spannende Figuren und Geschichten aufweisen.
Ob Diversität oder "Eintönigkeit": Es ist in beiden Fällen möglich, spannende Geschichten zu schreiben und es ist in beiden Fällen möglich, eben zu "vergessen", spannende Geschichten zu schreiben.

Und das Problem bei DIS und PIC ist eben, dass sie keine spannenden (oder sinn-ergebenden) Geschichten präsentieren und die Charaketere absolut nicht nachvollziehbar sind in ihren Handlungsweisen. Dass dabei eine schwarze Frau in der Hauptrolle gezeigt wird ist nun wirklich absolut nicht das Problem - ebenso wenig wie bei PIC das Problem ist, dass die Hauptrolle ein weißer Hetero-Mann ist.

Pike wurde ja genau deshalb reingeholt, weil die Serie nicht richtig zünden wollte und kaum war er da, hat sie in seinen Augen besser funktioniert.
Das geht aber am Punkt vorbei. Der Reviewer hat behauptet, dass aus ideologischen Gründen generell kein Platz mehr für ordentliche, weiße Männer-Charaktere sei in den "neuen" Star Trek-Serien. Dass sie in der zweiten Staffel dann Pike hatten widerlegt das eindeutig. Offensichtlich ist da ein Platz für solche Charaktere - und kein kleiner.

Aber es ist schon augenfällig, dass das, was man als "klassisch männlich" bezeichnen würde, nicht gerade positiv dargestellt wird.
Aber nur, wenn man das unbedingt mit diesen Scheuklappen sehen will.
Denn augenfällig ist, dass niemand in DIS positiv dargestellt wird: Burnham ist eine Drama-Queen und trifft ständig falsche Entscheidungen; Stamets ist ein unfreundlicher Sonderling; Tilly ist eine absolute Nervensäge; Cornwell ist ein Admiral, die vollkommen zusammenbricht, wenn es hart auf hart kommt; Georgiou ist eine Kriegsverbrecherin; Spiegel-Georgiou... na ja, wo soll man da anfangen?

Bleibt Pike.

Der EINZIGE positive Charakter in DIS ist also ein weißer Hetero-Mann.

Live long and prosper,
Vulcan
 

Vulcan

Lieutenant
Burnhams Overacting fand ich ein bisschen übertrieben.
Bei der Szene am Anfang, wo sie ihren Anzug nach Lebenszeichen fragt, war ich sehr überrascht. Die Szene war ja schon im Trailer und vom Trailer her hatte ich erwartet, dass Burnham nun ein Jahr nach den anderen gesucht hätte und dann - endlich - der Anzug diese Rückmeldung gibt.
Stattdessen spielte diese Szene nun 5 Minuten nach dem Finale von Staffel 2, Burnham hatte die anderen also gerade noch gesehen. Zwar war sie durch die Kollision natürlich in einer Krisensituation, wo nicht klar ist, ob die anderen noch leben, aber das ist bei Burnham ja im Prinzip immer so - meist schon zwei mal vor dem Frühstück. Ihr emotionaler Ausbruch war daher... merkwürdig und aufgrund der vom Trailer geweckten Erwartungen irgendwie enttäuschend.

Aber gut; ich denke, ich muss mit dem Setting noch etwas warm werden. Ob mir der Auftakt der Staffel wirklich gefällt oder nicht gefällt, kann ich wahrscheinlich erst nach der dritten Folge beantworten.

Live long and prosper,
Vulcan
 
Oben