4x19 - In a Mirror, Darkly, Part 2

Benotung

  • 1

    Stimmen: 8 66,7%
  • 2

    Stimmen: 3 25,0%
  • 3

    Stimmen: 1 8,3%
  • 4

    Stimmen: 0 0,0%
  • 5

    Stimmen: 0 0,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    12

DJ Doena

Admiral
Teammitglied
Max schrieb:
Warum so kompliziert? Einfach 'Impertorin' hätte genügt
Der Begriff des "Imperators" ist aber in Deutschland eher selten. Die Römer-Chefs waren immer Kaiser oder Cäsaren. In SW4 gabs in der dt. Synchro IIRC auch noch den Kaiser.
 
M

Max

Guest
DJ Doena schrieb:
Der Begriff des "Imperators" ist aber in Deutschland eher selten.
Ja wie man's nimmt. Auf feinere Unterscheidungen hat Bernd ja schon hingewiesen. Im Deutschen ist auch der Rang des "Ensigns" unüblich, dennoch ging man inzwischen dazu über, nicht mehr den Umweg des "Fähnrichs" zu gehen.
Worauf ich hinweisen wollte war, wie Bernd im Grunde auch, dass es weniger um den Titel selbst, als um das richtige Geschlecht ging...

DJ Doena schrieb:
Die Römer-Chefs waren immer Kaiser oder Cäsaren.
Diese Herangehensweise nimmt aber das 'Empire' als Ausgangsbasis. Ich verstehe die Strukturen bei ENT eher als Verweis in Richtung dem neuzeitlichen Phänomen des Imperialsimus.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

DJ Doena

Admiral
Teammitglied
Max schrieb:
Na ja, das machen die Amerikaner doch oft, dass sie den Artikel weg lassen. Das ist nichts ENT-typisches...
Hier sollte man aber eine Besonderheit des "the" im Englischen kennen. "the" vorgestellt vor ein Objekt oder eine Person hat eine Verstärkungsfunktion. "The Enterprise" ist also nicht irgendein Schiff, es meint DAS (dieses eine und kein anderes) Schiff. Dabei müssen sich natürlich die beiden Dialogpartner darüber im klaren sein, was denn DAS eine Schiff ist. "He is a professor for english literature" ist was anderes als "He is the professor for english literature".
 

DJ Doena

Admiral
Teammitglied
Max schrieb:
Was beweist das? :D

Entscheidend ist nur eins: Deklariert sich Hoshi am Ende als "Imperator Sato" oder als "Empress Sato"?
Das die im 22. Jhdt wieder so vernünftig geworden sind, nicht jeden Titel zu verweiblichen.

Davon mal abgesehen

de:
Imperator - Imperatorin
Kaiser - Kaiserin

en:
Emporer - Empress
 
M

Max

Guest
DJ Doena schrieb:
Das die im 22. Jhdt wieder so vernünftig geworden sind, nicht jeden Titel zu verweiblichen.
Ach, das ist vernünftig? Da bin ich gegenteiliger Ansicht.

Also, sagt sie, sie sei 'Imperator' oder 'Empress' (von mir aus auch 'Emporer') ?
 
B

Bernd das Brot

Guest
DJ Doena schrieb:
Der Begriff des "Imperators" ist aber in Deutschland eher selten. Die Römer-Chefs waren immer Kaiser oder Cäsaren. In SW4 gabs in der dt. Synchro IIRC auch noch den Kaiser.
Beschäftige dich mal mit römischer Geschichte:

Imperator - ursprüngliche Bezeichnung für den militärischen Führer des Römischen Reiches, nicht des Herscherrs, wandelte sich dann zur Bezeichnung des üblicherweise vom Volk bzw. Senat ernannten Diktators auf Lebenszeit. Nach dem Ableben von Julius Gaius Cäsar bürgerte sich im Laufe der Zeit die Nutzung seines Namens für diese Position ein.
 

DJ Doena

Admiral
Teammitglied
Bernd schrieb:
Beschäftige dich mal mit römischer Geschichte
Augustus (* 23. September 63 v. Chr. als Gaius Octavius Thurinus in Rom oder Velitrae; † 19. August 14 n. Chr. in Nola bei Neapel) gilt als erster römischer Kaiser.

Nero Claudius Caesar Augustus Germanicus (* 15. Dezember 37 n. Chr.; † 9. Juni 68 n. Chr.) war von 54 bis 68 Kaiser des Römischen Reiches und Künstler.

http://de.wikipedia.org/wiki/Römische_Kaiserzeit

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_römischen_Kaiser
 
B

Bernd das Brot

Guest
Verwechsel nicht deutschen Sprachgebrauch mit herrschaftlichen Titeln:

[WIKI]Imperator[/WIKI]

[WIKI]Julius Caesar[/WIKI]

[WIKI]Kaiser[/WIKI]
 

DJ Doena

Admiral
Teammitglied
OK, um welchen Bart streiten wir uns hier eigentlich?

Stefan: Kaiserin Sato
Peter: Imperatorin wäre richtiger

Auf welcher Basis vertrat er diesen Standpunkt? Im englischen hat sie eh Empress gesagt (hat sie?). Also gehts um die Haarspaltung im Deutschen. Und ich glaube nicht, dass Sato vorhatte, mit der Defiant nur militärische Führerin des Reiches zu bleiben um sich dann irgendjemandem (Senat?, Kaiser?) unterzuordnen - warum sollte sie?

PS: Und ja ich weiß, wer Iulius war, auch ohne die Asterix-Comics gelesen zu haben....
 

dsonnscheintschee

Moderator
Teammitglied
Mal zurück zum eigentlichem Thema. Ich habe leider nur den zweiten Teil anguckt und fand in gut gemacht. Auch der Vorspann war passend darauf eingestellt.

Am Ende hofft man an Zuschauer doch schon fast auf einen weiteren Teil, da es fast wie ein Cliffhänger endet und man wissen möchte wie es mit Imperator Sato weiter geht. Fast könnte man sagen, das man daraus eine Serie machen sollte und im Hinblick der ersten Staffel wäre es doch eine versäumte Idee. Die man hätte einbringen sollen. Da es zu diesem Zeitpunkt ja keine UFP hätte man ja einige Militärs in Betracht ziehen können, die eben auf einem intensiveren und gewaltvolleren Expansiondran der Menschen hätten drängen können :)
 
M

Max

Guest
DJ Doena schrieb:
Auf welcher Basis vertrat er diesen Standpunkt? Im englischen hat sie eh Empress gesagt (hat sie?).
Das ist eben der Punkt! Ich glaube nicht, dass sie das gesagt hat!

Wichtig ist festzustellen, dass die Übersetzung keine Fehler korrigieren soll. Sie soll nur das Gesagte in eine andere Sprache sinnvoll übertragen. Wenn diese Sprache noch so genau ist, dass sie die Geschlechter unterscheidet (und ja, tut mir leid, ich finde es sinnvoll zu unterscheiden, ob es jetzt ein 'Verbrecher' oder eine 'Verbrecherin' war), sollte darauf Rücksicht genommen werden.
Selbst wenn es nicht nur um die militärische Führerschaft ginge, ist dieser Fehler auf Seiten der ENT-Produktion entstanden. Es wird nicht besser dadurch, dass sich die Synchro irgendetwas ausdenkt (was man ja an TOS sieht).



Eine ganze Serie nur aus dem Gedanken des Paralleluniversums?
Sicherlich einerseits reizvoll, andererseits wissen wir nicht, wie schnell sich eine Übersättigung an dieser Welt, die in Gewalt und Verrat dann doch recht eindimensional wird, einstellen würde.
Gerade die Freiheiten, die aber nur punktuell wirken können, sind es doch, die dieses Konzept so spannend macht. Wenn aber ersteinmal die Hälfte der Crew tot ist, bliebe nur ständig neue Figuren in die Sendung zu holen...

Aber den Reifeprozess der Menschheit zu dokumentieren, wäre unter diesem Hintergrund sehr interessant gewesen. Schade, dass man sich damit erst so spät und mit der Vor-Vorletzten und Vorletzten Folge so überzogen beschäftigt hat.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Peter von Frosta

Lieutenant Junior Grade
Max schrieb:
Ach, das ist vernünftig? Da bin ich gegenteiliger Ansicht.
Das ist sogar sehr logisch, denn Spock spricht Lt. Saavik auch neutral mit Mr. Saavik an (wie es heute schon geschlechtsneutral in der Navy geschieht). Auch beim Bund sind alle Titel & Ränge geschlechtsneutral.
Generell sind Titel geschlechtsneutrag (Bundeskanzler z.B., Bundeskanzlerin ist ein neudeutsches Wort und eigentlich unnötig, sogar sexistisch IMHO).

Wenn man jetzt den militärischen Hintergrund von Sato sieht, ist es sogar höchst unlogisch, dass sie sich Empress nennt (ein Goof sozusagen).
 
B

Bernd das Brot

Guest
So nicht ganz richtig, Peter. Grundsätzlich haben Herrscher- und Adelstitel ein weibliche Form. Ränge, Funktionstitel und akademische Titel sind geschlechtsneutral, das ist richtig.
Hier gibt es nur dann feminine Formen

- wenn vom Träger ausdrücklich gewünscht

- wenn die weibliche Form aus Höflichkeit ausgesprochen wird und nicht den Titel abwertet

- wenn ein gewisser Bezug zu Herrscher- und Adelstiteln besteht.

Imperator ist trotz seiner römischen Vorgeschichte kein militärischer Titel, sondern ein Herrschertitel, somit ist die Bezeichnung Empress aus besagter Folge absolut richtig.
 
M

Max

Guest
Peter von Frosta schrieb:
Generell sind Titel geschlechtsneutrag (Bundeskanzler z.B., Bundeskanzlerin ist ein neudeutsches Wort und eigentlich unnötig, sogar sexistisch IMHO).
Unpraktisch: Ein geschlechtsneutraler Titel mit männlichem Artikel und männlicher Endung.
Bei 'Mitglied' (das Beispiel von DJ) ist der geschlechtsneutrale Bezug wenigstens spürbar.

Fehlende Genauigkeit rechne ich einer Sprache jedenfalls nicht positiv an.
 

DJ Doena

Admiral
Teammitglied
Aber das grammatische Geschlecht hat nichts mit dem richtigen Geschlecht zu tun. Sonst müssten alle Gegenstände sächlich sein und "das Mädchen" wäre auch hinfällig
 
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