Burma, ein Land mit ca. 50 Millionen Einwohner wird von Angst beherrscht. Eine Armee von 500.000 Soldaten verweigert der gesamten Nation ihre Lebensgrundlagen. Aung San Suu Kyi, pro-demokratische Leiterin und Friedensnobelpreisträgerin, symbolisiert den Ruf von Burma\'s Bevölkerung nach Freiheit.
Sie hat viele Jahre unter Hausarrest gestanden. Als sie im Mai 2002 freigelassen wurde, gab es einen kurzen Moment der Hoffnung, dass dies ein Schritt in Richtung Demokratie in Burma sei und leitete eine große politische Reform ein. Allerdings wurden Aung San Suu Kyi und einige ihrer Unterstützer während einer Tour durch Nord Burma letztes Jahr von einem vom Regime bezahlten Mob (...? Mir fiel keine Übersetzung ein, aber der Sinn des Satzes ist wohl klar, oder?) angegriffen.. Der Angriff fand am 30. Mai 2003 in Depayin statt. Nicht weniger als 70 Menschen wurden während dieses Angriffes getötet, mehr als 100 Menschen festgenommen, darunter Aung san Suu Kyi selbst. "National League for Democracy" (NLD)-Einrichtungen im ganzen Land wurden geschlossen.
Aung San Suu Kyi wurde an einem geheimen Ort für mehr als 3 Monate gefangen gehalten. Sie steht momentan in Rangoon unter Hausarrest.
Die Botschaft von Aung San Suu Kyi ist einfach. [/b]Du kannst nur wirklich frei sein, wenn du deine Angst bekämpfst[/b]. Eine Botschaft, die das Militärregime von Burma fürchtet und versucht, zum Verstummen zu bringen.
Burma wird von einem einzigen, unglaublich brutalen und sehr korrupten Regime beherrscht, das für unzählige Verbrechen verantwortlich ist:
- Flächendeckende Verpflichtung zu Zwangsarbeit
- 1.5 Million von ihrem Zuhause vertriebene Menschen
- Ungefähr 1300 politische Gefangene, von denen viele routinemäßig gefoltert werden
- 70.000 Kindersoldaten - Mehr als irgend ein anderes Land auf der Welt
- Vergewaltigung von Frauen und Kindern als Druckmittel
- Fast die Hälfte der Regierungsgelder fließen ins Militär
- Eins von zehn Kindern stirbt vor seinem fünften Geburtstag
Die "Internationale Arbeits Organisation" (Orig. Name: ILO, International Labour Organisation, Anm. des Übersetzers), eine Agentur der UN, beschuldigt die Regierung von Burma der "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" für ihre flächendeckende und systematische Zwangsarbeit.
Die ILO beschreibt uns wie Frauen, Männer, Kinder und sogar alte Menschen gezwungen werden, an Straßen, Schienen oder anderen Bauprojekten zu arbeiten. Das Regime nutzt Bestrafungen wie Geld Eintreibungen, körperlicher Missbrauch, Schläge, Folter, Vergewaltigung und Mord.
Das Militär hat ausländische Investitionen aufgenommen, um sich selbst zu finanzieren und vor dem Bankrott zu bewahren. Eine alarmierende Konsequenz dieser Investitionen ist, dass es dem Regime geholfen hat, seine Armee noch weiter auszubauen, im Klartext: An der Macht zu bleiben.
Momentan beschäftigt das Regime ca. 500.000 Menschen in seinem Militär. Somit unterhält ein Land mit nur 50 Millionen Einwohnern eine der größten Armeen Asiens, obwohl dieses Land gar nicht von außen bedroht wird und sich somit nicht verteidigen braucht.
Unternehmen wie Total (Frankreich) und Unocal (USA) (Ölkonzerne, Anm. d. Übersetzers) investieren in Burma. Die Burma Kampagne UK (BCUK) will Druck auf solche Unternehmen ausüben, damit sie aufhören, das Militärregime zum eigenen Profit zu unterstützen.
Die Regierung von Großbritanien ist kein Freund des Regimes, allerdings ein schwächerer Feind als zunächst erwartet.
In opposition the Labour Party supported Aung San Suu Kyi\'c call for economic sanctions. Now in government it has failed to impose them BCUK is lobbying the government to nohour their pre-election position (Mir ist keine Übersetzung eingefallen).
Aung San Suu Kyi\'s Partei, die "National League for Democracy" (NLD) gewann in 1990 (den letzten demokratischen Wahlen soweit ich weiß) 82% der Plätze im Parlament.
Die Einwohner von Burma lehnten mit überwältigender Mehrheit die militärische Beherrschung ab, aber bis jetzt hat das Regime es abgelehnt, die Macht an die rechtmäßig gewählten Führer des Landes abzugeben.
Die NLD, ethnische Gruppen, Schüler, Studenten und Mönche wiedersetzen sich immer noch dem Regime, obgleich sie ständig Repressalien fürchten müssen. Die Kampagne für ein demokratische Burma wurde nun international, wird stärker und wächst stets.
Druck von vielen Gruppen überall in uropa, Nordamerika und Asien hat Unternehmen aus aller Welt mitlerweile gezwungenen, das Regime von Burma nicht weiter zu unterstützen.
Dieser Gruppen schließen ein: British American Tobacco, Texaco, Levi Strauss, Triumph International, Premier Oil und viele andere.
Die UN haben starke ekonomische Sanktionen gegen Burma erhoben. Diese beinhalten das Verbot von Investitionen, Kontosperrungen, ein Verbot von Dollar-Überweisungen und einen Stop der meisten Burma-Exporte in die UN.
Obwohl Aung San Suu Kyi es wiederholt gefordert hat, haben die EU und die UN bisher keine einzige Sanktion erhoben, die einen wirklichen Einfluss auf die finanziellen Interessen des Regimes hatte. (
Für mehr Informationen über die Sanktionen, lesen sie unseren Bericht über die Sanktionen der UN)
Die Burma Kampagne Großbritanien fordert nun die EU und die UN auf, Investitionen in Burma und Öl-, Gas-, Edelstein-, Kleidungs- und Holzexporte zu verbieten. Diese versorgen nähmlich das Regime durchgehend mit Geld und stellen einen Großteil ihres Kapitals dar.