Die Borg sind nicht durch die Königin schlechter geworden. Das Borgproblem ist ein Autorenproblem nach dem Motto "Die Geister die ich rief, werd ich nun nicht mehr los."
Wie in jeder großen Science-Fiction-Serie, nicht nur in Star Trek, versuchen die Autoren Spannung zu erzeugen. Das geschieht auf mehere Arten und eine davon ist das auftreten von neuen, dem Anschein nach übermächtigen Feinden.
Zwei Arten werden in diesem Fall häufig benutzt:
1. Der Feind der über unerschöpfliche Resourcen verfügt, und verdeckt aus dem Hintergrund operiert:
bei Star Trek - die Gründer die Führer des Dominion
bei Perry Rhodan - die Meister der Insel
bei Andromeda - der Flammengeist der die Magog führt
Sie werden nach dem Muster Entarnung und direkte Eliminierung meist besiegt.
2. der technisch überlegene Feind, wie eben die Borg.
Und hier ist die Gefahr. Die Autoren erschaffen einen solchen Feind, rüsten in mit allen technischen Finessen aus, um ihn bedrohlich und überlegen erscheinen zu lassen und schießen über das Ziel hinaus, weil sie bei der Erschaffung des Feindes nicht bedenken, das sie hierbei auch die Möglichkeiten einbringen müssen, wie der Feind zu besiegen ist. Vergißt man dies, so schafft man einen Feind, der ansich der Untergang der Serie ist und alle anderen Problemlösungen werden unglaubhaft erscheinen. Dieser Fehler ist den Star Trek-Autoren mit den Borg passiert.
So wie die Borg in die Serie eingeführt wurden, wäre der Untergang aller Zivilisationen im Alpha-Quadranten vorprogrammiert gewesen. Zwar konnte der Fehler den die Autoren gemacht haben in der Folge TNG "Angriffsziel Erde" noch elegant vertuscht werden, aber was danach kam..........