Design-Diskussion: die Grissom

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M

Max

Guest
Stellvertretend für alle Schiff der Oberth-Klasse, dreht sich in diesem Thread alles um die ..:: U.S.S. Grissom ::..


Das Design der Oberth-Klasse ist für Sternenflotten-Verhältnisse doch relativ ungewöhnlich, vor allem wegen der räumlichen Nähe von Warpgondeln und Untertasse, sowie wegen der räumlichen Distanz von Haupt- und Nebenrumpf.


Was haltet Ihr von diesem Schiffsentwurf?
 

USS Nelame

Lieutenant
Der Schiffsentwurf zeigt zwar Mut zu etwas neuem, kann mich aber im allgemeinen nicht wirklich überzeugen. Zu schwach finde ich die Halterung der Untertasse, die ja lediglich von den beiden Stützen der Warpgondeln ausgeht und ich vermute, dass die einzige Verbindung Jefferiz-Röhren sind, die ja nicht gerade bequem zu benutzen sind. Auch kampftechnisch gesehen unterbietet dieses Schiff seine Vorgänger um Längen (siehe z.B. ST 3). Desweiteren kann ich die große Apparatur berhalb der Untertassensektion nicht einordnen. Für ne Sensorenphalanx etwas SEHR groß, aber für eine zusätzliche Deflektorschüssen zu komisch gelegen. Alles in allem ein Entwurf, der zwar an sich ästhetisch ist und den Mut zu neuen Designs hat, aber an sich nicht überzeugend wirkt.
 
S

sesam

Guest
The Grissom model was relabelled and re-used as a variety of other Federation starships in TNG.
Interessant, wie doch alles immer wieder aufeinander aufbaut.

Aber irgendwas anmutiges hat sie schon:
http://www.startrek.pl/res/klasy/Oberth/big/oberth10.jpg

Manchmal denk ich mir schon, die ST-Designer hauen einfach mal so ein unkonventionelles Schiff rein, um den Leuten mal zu zeigen, dass Star Trek auch vielseitig sein kann und nicht immer nur Enterprise gg Klingonen.
 

Spike

Admiral
Teammitglied
Also das Design find ich durchaus schnittig, auch wenn es ned besonders praktikabel erscheint. Wie man von der Untertasse in den Sekundärrumpf gelangen soll, ist mir nicht so ganz klar, denn der angebliche Turboliftschacht in den Streben ist ja mehr eine Notlösung als eine überzeugende Erklärung. Ganz klar, dass sich der Designer über sowas keine Gedanken gemacht hat.

Auch kampftechnisch gesehen unterbietet dieses Schiff seine Vorgänger um Längen
Naja, es ist ja auch nicht als Kampfschiff gedacht, sondern als Forschungsschiff. Allerdings hätte man ruhig ein paar sichtbare Phaseremitter irgendwo anbringen können.
 

Peter von Frosta

Lieutenant Junior Grade
Spike schrieb:
Naja, es ist ja auch nicht als Kampfschiff gedacht, sondern als Forschungsschiff. Allerdings hätte man ruhig ein paar sichtbare Phaseremitter irgendwo anbringen können.
Zumal deren primäres Ziel ja das Beseitigen von Gefahren ist, die zu groß für den Hauptdeflektor sind.
 
M

Max

Guest
sesam schrieb:
Interessant, wie doch alles immer wieder aufeinander aufbaut.
Also ich verstehe das von Dir benutzte Zitat eher so, als dass man einfach das Schiff nahm, und ihm andere Namen verpasste: Grissom, Tsiolokovsky, Pegasus etc.
Aber gut, Kit-Bashes mit Oberth-Teilen dürfte es auch geben...


USS Nelame schrieb:
Der Schiffsentwurf zeigt zwar Mut zu etwas neuem, kann mich aber im allgemeinen nicht wirklich überzeugen. Zu schwach finde ich die Halterung der Untertasse, die ja lediglich von den beiden Stützen der Warpgondeln ausgeht und ich vermute, dass die einzige Verbindung Jefferiz-Röhren sind, die ja nicht gerade bequem zu benutzen sind.
Bliebe noch die Vermutung, dass es sich bei der unteren Sektion ausschließlich um ein technisches Modul handelt, das außer zur Wartung und Reperatur gar nicht besucht werden muss. In Ermangelung anderer Strukturen könnte der dunkle, gewölbte vordere Abschluss dieses unteren Rumpfes auch das Deflektoren-System beherrbergen...


USS Nelame schrieb:
Auch kampftechnisch gesehen unterbietet dieses Schiff seine Vorgänger um Längen (siehe z.B. ST 3).
Wie Spike schon sagte... Wenn man jetzt mal annimmt, dass das Raumschiff auch nicht für echte Tiefenraum-Missionen gedacht war, also nicht in Grenzregionen unterwegs sein sollte, fände ich den Gedanken eines harmlosen Spezialisten eigentlich sehr beruhigend.


USS Nelame schrieb:
Desweiteren kann ich die große Apparatur berhalb der Untertassensektion nicht einordnen. Für ne Sensorenphalanx etwas SEHR groß, aber für eine zusätzliche Deflektorschüssen zu komisch gelegen. Alles in allem ein Entwurf, der zwar an sich ästhetisch ist und den Mut zu neuen Designs hat, aber an sich nicht überzeugend wirkt.
Na die obere Kuppel ist nichts weiter als "normaler Rumpf". Darin befindet sich sicher die Brücke, wobei sie wahrscheinlich von einem Kranz von anderen Räumen umgeben und nicht exponiert ist. Es unterstreicht den Charakter des Schiffes sehr schön, dass man hier nicht das typische Brückenmodul alleine oben auf setzte. Schade, dass man das innere Set recyclete.

Außer bei der Rumpf-Trenn-Sache ist ansonsten nur noch die Geschichte mit dem Warpantrieb wenig überzeugend. Ursprünglich hieß es doch, die Treibwerke müssten aufgrund von Strahlungen, die sie absonderten so weit vom Rumpf entfernt sein... Aber gut, vielleicht war das nur eine TOS-Idee, aber wenn ich mich an häßliche Käfer wie die Defiant erinnere, wünschte ich, man hätte sie stärker befolgt! :D
 

Captain McKenzie

Lieutenant Junior Grade
Max schrieb:
Bliebe noch die Vermutung, dass es sich bei der unteren Sektion ausschließlich um ein technisches Modul handelt, das außer zur Wartung und Reperatur gar nicht besucht werden muss. In Ermangelung anderer Strukturen könnte der dunkle, gewölbte vordere Abschluss dieses unteren Rumpfes auch das Deflektoren-System beherrbergen...
Denselben Gedanken hatte ich auch. Dieser Sekundärrumpf könnte ausschließlich mit automatischen Systemen voll gestopft sein, die nur alle paar Tage vielleicht mal eine Wartung benötigen aber ansonsten kein Personal brauchen. Deshalb würde eine Jeffries-Röhre als Verbindung ausreichen. Dieses Modul könnte auch komplett austauschbar sein, so dass es von Mission zu Mission, den Erfordernissen angepasst, gewechselt werden kann. Dass würde dann aber bedeuten, dass auch der Warpreaktor und alle anderen Primärsysteme sich in der Untertasse befinden.

Wozu man aber sagen muss, dass die Pylonen gar nicht mal so dünn sind. Ein relativ schmaler Lift, wie z.B. die Turbolifts auf der Defiant, würde da vielleicht doch durchpassen.

Max schrieb:
Außer bei der Rumpf-Trenn-Sache ist ansonsten nur noch die Geschichte mit dem Warpantrieb wenig überzeugend. Ursprünglich hieß es doch, die Treibwerke müssten aufgrund von Strahlungen, die sie absonderten so weit vom Rumpf entfernt sein... Aber gut, vielleicht war das nur eine TOS-Idee, aber wenn ich mich an häßliche Käfer wie die Defiant erinnere, wünschte ich, man hätte sie stärker befolgt! :D
Naja, bei den Bird of Prays ist der Warpantrieb ja auch in den Rumpf integriert. Von daher schein das nicht so ein großes Problem zu sein, wenn man eine entsprechende Abschirmung besitzt. Das könnte dann aber halt auch bedeuten, dass der Antrieb der Oberth-Klasse vielleicht nicht so effektiv ist, wie bei anderen Klassen der Sternenflotte.

Aber ansonsten finde ich das Design gar nicht mal schlecht. Zwar etwas unkonventionell, aber dennoch interessant und ansehnlich.

p.s. das mit der Strahlung hatte ich schon früher mal gehört. Woher stammt diese Info? Ist das canon/semi-canon oder gehörte das zu den Regeln, die Roddenberry mal aufgestellt hatte?
 
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