Bushs "Clear Skies Initiative"

Gecko schrieb:
Warum bist du nicht auf meine Beispiele eingegangen?

Weil deine Beispiele, ich denke das habe ich ausführlichst dargestellt, mit staatlicher Entwicklungshilfe nicht viel zu tun haben. Ich dachte eigentlich ich hätte das damit erklärt.
 
Fazit meines Erdkunde-Leistungskurs-Abis war: Hilfe zur Selsbthilfe ist besser als Entwicklungshilfe.

Sorry, das ich nicht mitdiskutiere, aber wenn man das nen halbes Jahr in der Schule hoch und runterkaut, dann kann man an einer Diskussion schon mal die Lust verlieren.

PS: auf die Prüfung hab ich 13 Punkte gekriegt
 
Sorry, das ich nicht mitdiskutiere, aber wenn man das nen halbes Jahr in der Schule hoch und runterkaut, dann kann man an einer Diskussion schon mal die Lust verlieren.

Mit anderen Worten, er ist zu faul sich alles durchzulesen.
 
Hier wird eins vergessen:
in der VWL kann man extakte Zahlen nur schätzen, das beinhaltet natürlich Fehlerquoten und unterschiedliche Interpretationsansätze. Insofern wäre ich auch vorsichtig, hier mit genauen Zahlen um mich zu werfen.

Das war kein Anflug von geistiger Umnachtung, dass ich ihm in dem Punkt zugestimmt habe, sondern nur faktisch richtig. Durch gegenseitigem Handel kann es jedem besser gehen. Staaten wie Korea haben deswegen einen solchen Aufschwung erlebt, weil sie sich geöffnet haben und ihren Platz in der Arbeitsteilung der Welt gefunden haben.
Aber: der Welthandel ist momentan noch alles andere als fair.
Und eine sehr gute Begründung für monetäre Entwicklungshilfe gibt es auch:
ein Markt schafft räumende Preise, allerdings werden diese durch unsere, man muss es sagen, Verschwendung so in die Höhe gedrückt, dass nur noch die Bauern der 3. Welt selbst am Marktgeschehen teilnehmen kann und für den Rest der Bevölkerung der Marktpreis als Prohibitivpreis wirkt. Sie können also gar nicht am gesunden Markt teilnehmen. Nahrungslieferungen sind insofern sinnlos, dass man damit auch noch den Bauern im eigenen Land das Wasser abgräbt. Gibt man den Leuten aber Geld, so dass sie auch am Marktgeschehen teilnehmen können, dann können 1. diese sich auch versorgen und 2. profiert durch die höhere Nachfrage in erster Linie die benachbarte Wirtschaft, was zu einem Konjunkturaufschwung führen soll.
Das Problem ist nur, dass das Geld zu den Menschen direkt kommen soll und nicht vom Staatsungetüm verschluckt werden darf. In ein paar Dikaturen mit Willküranzeichen ist dies natürlich schwierig...

am Wochenende mehr dazu, jetzt ist's schon spät ;)
 
Falke schrieb:
Ich glaube nicht, dass mein Standpunkt so haltlos ist wie von dir behauptet.

Du kannst ja ruhig der Meinung sein, dass Entwicklungshilfe mehr Schlechtes, als Gutes bringt. Aber nicht, dass Entwicklungshilfe nur Schlechtes und nichts Gutes bringt. Ob Entwicklungshilfe jetzt mehr Gutes, oder mehr Schlechtes bringt ist eine ebenso interessante wie schwierige Frage, die ich leider nicht beantworten kann, da ich da überhaupt keine Ahnung habe. So, das war eigentlich alles, auf das ich hinweisen wollte. Jetzt darf weiterdiskutiert werden ;)
 
Die Frage, ob Entwiklungshilfe mehr gut oder schlecht ist, kann so auch nicht beantwortet werden.
Wird sie so ausgeführt, wie ich das oben darstellte, dann hat sie überwiegend gute Effekte. Macht man Fehler, indem man den Menschen fertige Güter runterschickt, anstatt ihnen Geld zu geben, damit sie am Markt teilnehmen können, dann verschlimmert Entwicklungshilfe nur die Situation.
 
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