@Herr Uljanow:
also wenns nicht zum heulen wäre würde ich mich ja totlachen, aber sowas zu behaupten das tut ja wirklich schon fast weh. *verzweifeltmit'nKopfvordieWandhaudamitderSchmerzaufhört*
(Nein das ist nicht beleidigend gemeint, aber überlegt trotzdem mal was du da erzählst) *aufreg*
NOCH NIE WAS PASSIERT?????
Kauf dir den Spiegel von dieser Woche und lies mal Seite 216! Da geht es um eine Explosion im AKW Brunsbüttel. Und dieser schwere Unfall ist nun beweiten nicht der erste in Deutschland. Das noch nicht sowas wie in Tschernobyl passiert ist, ist eher ein riesengroßer Glücksfall und hat nichts mit ach so sicheren deutschen AKW's zu tun!
Außerdem dachte ich, hätten wir vorher schon geklärt, dass "es ist ja bis jetzt noch nichts passiert" (was ja auch nicht stimmt) absolut kein Argument ist
Und einen möglichen GAU mit Autounfällen zu vergleichen ist ja wohl auch absurd, denn bei einem GAU ist ja nicht nur ein Loch in der Landschaft sondern riesige Gebiete werden für jahrzehnte verstrahlt. Und das ist ja eigentlich noch schlimmer als die eigentlich Explosion. Immerhin werden in den Gebieten wo der Tschernobyl-Fall-Out runter kam jedes Jahr noch tausende schlimmstens verkrüpelte Kinder geboren. Also das kann man nun wirklich nicht mit Autounfällen vergleichen!!!
Außerdem das eine Übel berechtig nicht dazu, ein anderes Übel einfach so zu lassen.
@Curzon Dax: (von ganz weit oben)
"da die Ostländer die Scheiß russischen Kohlenstoff reaktoren...."
was soll das jetzt heißen??
soll das heißen nur die sind gefährlich und die ach so tollen westlichen nicht????
OK die sowjetischen Typen sind nicht so gut wie die westeuropäischen, keine Frage. Aber es ist ja nicht so das die Ingenieure in der Sowjetunion und in der DDR nun völlig bekloppt waren. Vor allem die Kraftwerke in der DDR galten/gelten als ziemlich sicher (soweit das von den Typen eben möglich ist) Dazu kommt, die AKW's in den neuen Ländern wurden relativ spät gebaut (haben also schon einiges mehr an Entwicklung und Erfahrung der Ingenieure mit eingebaut), wärend es in den alten Ländern noch uralt-Reaktoren aus den 50er gibt, die noch am Netz sind (wärend die in den neuen Bundesländern mitlerweile alle abgeschaltet sind). Also da lebe ich doch lieber neben einem abgeschalteten DDR-Reaktor, die ja übrigens alle mit westlichen Sicherheitstechniken hochgerüstet sind, als neben einem uralten AKW wie z.B. Biblis oder Brunsbüttel!
@Krautwiggel:
quote:
"Die Fusionsreaktoren, die da einer angesprochen hat, unterliegen genauso der Gefahr, in die Luft zu fliegen."
das ist so ja auch nur teilweise richtig:
denn die kernfusion kann kaum außer kontrolle geraten
Zum Vergleich:
in einem Kernspaltungs-AKW liegt das gesamt Reaktionsmaterial in Form der Brennstäbe schon vor. Und die Kernspaltung läuft ab und wird durch die Kontrollmechanismen gesteuert. (das wird ja auch als kontrollierter Gau bezeichnet) Doch wenn die Kontrollmechanismen versagen, wird dasgesamte Reaktionsmaterial in der Reaktion umgesetzt, der Effekt ist dann im schlimmsten Fall vergleichbar mit einer A-Bombe, es ist ein großes Loch in der Landschaft und wir haben eine riesen radioaktive Verseuchung.
Die Kernfusionsreaktion läuft aber etwas anders ab. Zunächst einmal ist die Reaktion wesentlich anspruchsvoller was die Reaktionsbedingungen angeht. So muss die Fusionskammer vorher auf mehrere 100 Mio °C erhitzt werden. Und der Wasserstoff ist nicht etwa in großen Mengen da schon drin, sondern wird in bestimmten Abständen in Form von kleinen tiefgekühlten Tabletten da rein geschossen.
Wenn also die Reaktion zu heftig ausfallen sollte (also unkrontrolliert wird) wird sicherlich die Fusionskammer beschädigt (oder von mir aus auch zerstört) aber damit werden der Reaktion auch die Reaktionsbedingungen weggenommen (die Hitze und wenn die Maschine die die Wasserstofftabletten da rein schießt zerstört ist, dürfte da auch keiner mehr nachkommen

). Die Folge ist das die unkontrollierte Fusion sich selbst eliminiert und die Explosion nicht so groß sein drüfte, als wenn ein Kernspaltungs-AKW in die Luft fliegt.
Daraus folgt: Eine große Explosion ist bei einem Spaltungs-AKS sehr gut möglich (von wegen sicher Kraftwerke), wärend sie bei einem Fussions-AKW doch sehr unwahrscheinlicher ist.
Und wenn doch was passieren sollte, hat die Kernfusion noch einen gewaltigen Vorteil, so gut wie keine Strahlung.
Und im übrigen entsteht so gut wie überhaupt kein Atommüll.
Zusammengefasst:
Fusionskraftwerke sind sehr wohl eine Alternative,wenn nicht DIE Alternative
Alles in allem, der Plan von Stoiber & co bei einem Wahlsieg das wieder rückgängig zu machen ist extrem verantwortungslos, wie so manch anderes auch was der so vor hat (Regieren auf noch mehr Pump z.B.).
Also den zu wählen ist glaube ich so ziemlich das falscheste, was man machen kann (abgesehen von ganz radikalen Grupierungen (NPD und ähnliche) - obwohl, wenn man sich die Stammtischreden von einigen CSU Politikern so anhört, da kann sich selbst die NPD noch ein paar Scheiben abschneiden)
Ach ja und noch was zu den Dialekten, ich geben zu ich habe mit dem Bayerischen auch so meine Probleme, was an sich aber noch OK ist. Was mich nur sehr wundert das vor allem die CSU darauf besteht, dass Ausländer die hier leben wollen Kenntnisse in Hochdeutsch vorzeigen sollen :konfus: - das sagen die richtigen...
aber eins muss man den Bayern lassen, sie haben Talent. Sie wachsen garantiert zweisprachig auf, denn schließlich sprechen sie was ganz anderes als sie schreiben.
