Sturm in "Catwalk"

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Max

Guest
In der Folge "Catwalk" (Offiziell / Besprechung hier im Forum) zieht sich die Crew der Enterprise in den Gondel-Gang des Antriebs zurück, weil ein tödlicher Sturm das Raumgebiet duchstreift, in dem sich das Schiff momentan befindet. Ohne Schutz scheint der menschliche Organismus die Auswirkungen des Sturms nicht überleben zu können.

Meine Überlegungen betreffen den Planeten, der anfangs der Folge untersucht werden sollte und logischer Weise ebenso wie die Enterprise in den Einflussbereich des Sturms gerät.
Filtert gar die Atmosphäre die schädliche Strahlung (was ja nicht sein dürfte, sonst hätte das Schiff ja als Schutzalternative eine planetare Landung in Betracht ziehen können), oder sind die Lebewesen auf der Oberfläche (Flora und Fauna, andere "höhrere" Lebensformen gab es ja nicht) dem Untergang geweiht?
 

USS Nelame

Lieutenant
Gute Frage, ich habe zumindest keine Vorrichtung für ein Langemanöver sehen können.

Leider kann ich nicht mitreden, weil ich die Folge selbst nicht gesehen habe. Aber wenn der Sturm ein interstellares Phänomen ist, dann müsste er diesen Planeten doch in regelmäßigen Abständen heimsuchen, oder verstehe ich da etwas falsch?
 
M

Max

Guest
Ist die NX-01 denn lande/atmosphärengeeignet?
Grundsätzlich nicht, aber sagen wir so: "Stormfront 2" beweist, dass sich das Schiff wohl längere Zeit "in der Luft", also nicht weit oberhalb einer Planetenoberfläche, halten kann. Gut, acht Tage sind natürlich noch mal eine Sache für sich!

Aber wenn der Sturm ein interstellares Phänomen ist, dann müsste er diesen Planeten doch in regelmäßigen Abständen heimsuchen, oder verstehe ich da etwas falsch?
Nicht automatisch, denn es fehlen Hinweise, wonach es sich bei diesem Sturm um ein regelmäßiges Phänomen wie etwa den Nexus handelt.
 

dsonnscheintschee

Moderator
Teammitglied
@Max war das nicht auch die Folge, wo man versuchte die Enterprise zu kapern?

Das Raumschiffe nicht gegen alle Gefahren im Raum gewappnet sind, zeigt auch TNG, das kosmische Band. TNG, barion Säuberung, fürhe ich mal als Folge an, in der zumindestens tödliche Strahlung eingesetzt wird.

Ok, sind jetzt keine ENT Folgen, aber wer kann ein Raumschiff so planen, das es gegen jegliche Gefahren gewappnet ist. Schilde waren da noch nicht erfunden, die nächste Generation unter Captain Pike hätte es da einfacher gehabt. Schilde ausfahren....


Grundsätzlich nicht, aber sagen wir so: "Stormfront 2" beweist, dass sich das Schiff wohl längere Zeit "in der Luft", also nicht weit oberhalb einer Planetenoberfläche, halten kann. Gut, acht Tage sind natürlich noch mal eine Sache für sich!
Das ist ja auch ein ganz anderes Prinzip wie eine Landung auf der Planetenoberfläche. Runter geht ja immer einfach, aber ein Schiff, das mehrer metrische Tonnen wiegt, wieder hoch zu bekommen, ist eine ganz andere Sache.

Die Leute runter auf eine Planetenoberfläche zu beamen, wäre wohl möglich gewesen. Ging wohl nicht, habe die Folge nicht mehr so genau im Kopf:)


Ob es jetzt die Ent D geschafft hätte auf einem Planeten zu laden? Nein, zumindestens nicht am Stück, sondern nur geschnitten.;)
 
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Max

Guest
@Max war das nicht auch die Folge, wo man versuchte die Enterprise zu kapern?

Das Raumschiffe nicht gegen alle Gefahren im Raum gewappnet sind, zeigt auch TNG, das kosmische Band. TNG, barion Säuberung, fürhe ich mal als Folge an, in der zumindestens tödliche Strahlung eingesetzt wird.

Ok, sind jetzt keine ENT Folgen, aber wer kann ein Raumschiff so planen, das es gegen jegliche Gefahren gewappnet ist. Schilde waren da noch nicht erfunden, die nächste Generation unter Captain Pike hätte es da einfacher gehabt. Schilde ausfahren....
Ja, das war die Folge, wobei man sagen muss: Neben Entführungen des Captains liegt das Entern der Enterprise wohl auf Platz Zwei der Story-Running-Gags ;)

Sicher kann man ein Schiff nicht für alle Raum-Phänomene "fail safe" machen.
In "Catwalk" lag es einfach daran, dass man mit Warp 7 hätte fliehen müssen und bekanntlich fliegt der Stolz der Menschheit damals ja mit maximal Warp 5 ;) Dramaturgisch in der Pre-Vorspann-Sequenz gut rübergebracht!

Mich stört die Grundanlage der Folge ja auch überhaupt nicht.
Ganz nebenbei: Waren alle 82 (+Porthos) [+Phlox' Tierchen] eigentlich in einer Gondel? Ja, oder? Denn es wäre ja zur Koordination nicht gerade praktisch gewesen, die Crew zu teilen. Außerdem hatte Trip ja schon Zeitprobleme, innerhalb von vier Stunden den "Catwalk" zur Kommandozentrale zu machen und eine Toilette einzubauen ;)


Das ist ja auch ein ganz anderes Prinzip wie eine Landung auf der Planetenoberfläche. Runter geht ja immer einfach, aber ein Schiff, das mehrer metrische Tonnen wiegt, wieder hoch zu bekommen, ist eine ganz andere Sache.

Die Leute runter auf eine Planetenoberfläche zu beamen, wäre wohl möglich gewesen. Ging wohl nicht, habe die Folge nicht mehr so genau im Kopf:)


Ob es jetzt die Ent D geschafft hätte auf einem Planeten zu laden? Nein, zumindestens nicht am Stück, sondern nur geschnitten.;)
Die Enterprise-D-Untertasse ist ja durchaus zur Landung bereit, die Antriebssektion auch im getrennten Modus eher nicht.

Über die NX-01 lassen sich wenig aussagen zu treffen, aber grundsätzlich würde sagen, sie kann nicht auf einer Oberfläche landen.

Ohne Details zu kennen, hätte ich jetzt aber mal gesagt, es würde keinen gravierenden Unterschied mehr machen, ob das Schiff jetzt vollkommen gelandet ist, oder 50 Meter über der Oberfläche fliegt, wenn es um die benötigte Fluchtgeschwindigkeit für das Verlassen des Planeten geht.
Aber dazu sind mir die physikalischen Regeln nicht vertraut genug.


Grundsätzlich ging es mir aber um das Schicksal des angesprochenen Planeten, denn auch wenn er keine Rolle mehr spielte, klangen die Ausflugspläne von Trip und Archer am Anfang ja recht nett :)
 

dsonnscheintschee

Moderator
Teammitglied
Ja, das war die Folge, wobei man sagen muss: Neben Entführungen des Captains liegt das Entern der Enterprise wohl auf Platz Zwei der Story-Running-Gags
:lol::lol::lol:

Top Ten Threads aufmachen geh......

Sicher kann man ein Schiff nicht für alle Raum-Phänomene "fail safe" machen.
In "Catwalk" lag es einfach daran, dass man mit Warp 7 hätte fliehen müssen und bekanntlich fliegt der Stolz der Menschheit damals ja mit maximal Warp 5 Dramaturgisch in der Pre-Vorspann-Sequenz gut rübergebracht!
Umdrehen konnten oder wollte sie auch nicht.

Mich stört die Grundanlage der Folge ja auch überhaupt nicht.
Ganz nebenbei: Waren alle 82 (+Porthos) [+Phlox' Tierchen] eigentlich in einer Gondel? Ja, oder? Denn es wäre ja zur Koordination nicht gerade praktisch gewesen, die Crew zu teilen. Außerdem hatte Trip ja schon Zeitprobleme, innerhalb von vier Stunden den "Catwalk" zur Kommandozentrale zu machen und eine Toilette einzubauen
Gut ein WC kann man ja auch nen Eimer hinstellen... ;):D

Die Enterprise-D-Untertasse ist ja durchaus zur Landung bereit, die Antriebssektion auch im getrennten Modus eher nicht.

Über die NX-01 lassen sich wenig aussagen zu treffen, aber grundsätzlich würde sagen, sie kann nicht auf einer Oberfläche landen.
Bei der Dwurde das nie Canon erwähnt, das sie zur Landung gedacht war. Nur schnelle Flut, Taktische Kampfmanöver oder getrennte Missionen.

Das die Diskussektion nun in Generations geladen ist, war ja eine Notlandung.

Gebaut wurden die Enterprises, ohne ein verdammtes NX, Äii, Bee, Ciii oder Diii, alle nicht für die Landung auf der Planetenoberfläche;)

Ohne Details zu kennen, hätte ich jetzt aber mal gesagt, es würde keinen gravierenden Unterschied mehr machen, ob das Schiff jetzt vollkommen gelandet ist, oder 50 Meter über der Oberfläche fliegt, wenn es um die benötigte Fluchtgeschwindigkeit für das Verlassen des Planeten geht.
Aber dazu sind mir die physikalischen Regeln nicht vertraut genug.
Ich auch nicht, aber sobald das Schiff auf der Planetenoberfläche gelandet ist. Braucht es einen emensen Energieaufwand um die Anziehungkraft zu überwinden. Auch bei 50 Metern über Null ist der Energieuafwand Riesig.
Solange man nur im Orbit surft, dürfte man wenig Energie brauchen um die Trägheit zu überwinden. Du weist doch, da war der Typ dem der Apfel auf den Kopf gefallen ist...... ;)

Nach Formeln brauchst du mich da nicht fragen.....:)
 
M

Max

Guest
Nur eine schnelle Reaktion:

Das die Diskussektion nun in Generations geladen ist, war ja eine Notlandung.
Im TNG:TM ist aber die Landung der Untertassensektion schon näher erläutert, also eine Landung wie sie idealer Weise aussehen soll.
Dieses Buch ist - so denke ich - älter als "Generations", weshalb man die Idee für das Schiff wohl durchaus schon vorher hatte (?)
 

dsonnscheintschee

Moderator
Teammitglied
Nur eine schnelle Reaktion:


Im TNG:TM ist aber die Landung der Untertassensektion schon näher erläutert, also eine Landung wie sie idealer Weise aussehen soll.
Dieses Buch ist - so denke ich - älter als "Generations", weshalb man die Idee für das Schiff wohl durchaus schon vorher hatte (?)
Was meinst du da bitte genau? Welches Buch?

Ich meinte Kinofilm 7
 
M

Max

Guest
Genau!

Some ideas developed for the technical manual, or its predecessor, the internal Writers Technical Manual, were later incorporated into the storylines of the TV series and movies. Most notably, a concept drawing from the manual describing an emergency landing of the saucer section was seen by TNG writers Ronald D. Moore, Jeri Taylor, and Brannon Braga who wanted to use a saucer crash as a sixth-season cliffhanger episode for the TV series. This idea was shelved due to budget limitations and resistance from producer Michael Piller. However, Moore and Braga later included the scenario in Star Trek: Generations.
 
M

Max

Guest
Wie dem auch sei.

Glaubt Ihr, ein Planet durch solche Stürme echte Probleme?
Immer hin raste die "Schlechtwetterfront" ja mit Warp auf ihn zu. Zumindest die Soliton-Welle - als vergleichendes Beispiel - war eine echte Bedrohung...
 
T

Terran Empire

Guest
Soweit ich das noch aus Physik im Unterricht weiss, kommt es auf gewisse Faktoren an:

-in welchem Winkel trifft der STurm auf den Planten
-Masse des Planeten
-"Masse" des Sturmes
-Geschwindigkeit von dem Sturm (Warp 7 = 343*c = 343 * 299 792 458 m/s)
-Bahn des Planeten

Dann ist die Zusammensetzung des Sturmes und der Atmosphäre des Planeten wichtig, wobei es hier auch wieder 25.000 verschiedene Faktoren gibt...

Rechne einfach damit, das man auf dem Planeten nur mit viel Glück überleben kann ^^
 
M

Max

Guest
...was ja ein ganz neues Bedrohungsszenario in ST wäre. Asteroiden hatten wir ja bereits, aber solche "kosmsichen Störungen" noch nicht. Auf der anderen Seite ist ja gerade deswegen nichts über die Interaktionen bekannt. Vielleicht ist der Sturm selbst nicht das Problem, oder besser gesagt nur indirekt, denn was ich mir vorstellen kann, ist, dass er die Oberflächen zwar nicht erreichen kann, aber die Atmosphäre entweder schädigt oder gar ganz vernichtet... mit den entsprechenden Folgen.
 

dsonnscheintschee

Moderator
Teammitglied
Na ja so neu auch nu wieder nicht. Den ein Raumschiff mit der Größe könnte einfach mal die Atmosphäre eines Planeten entzünden. Hierfür gibt es bei TNG etliche Folgen wo ähnl. beinahe passiert oder ein Klingone mal schnell einen Planeten abfackelt (Iconia = Neutrale Zone).
 
T

Terran Empire

Guest
Ich glaube du Sprichst auf die Folge "Das fehlende Fragment" an oder?
 
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