Seit ihr religiös?

An was glaubt ihr?

  • Ich glaube weder an einen Gott noch an eine Religion

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ich glaube an einen Gott, aber an keine Religion

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ich glaube an eine Religion

    Stimmen: 0 0,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    0
Ich hab ja gewusst, dass das Adam und Eva Problem kommt.
Es wird von Theologen aller Seiten immer wieder bekräftigt, dass gerade die schöpfungsgeschichte eine sehr mythologische ist. Das kann man schon an sehr einfachen Zeichen erkennen: Adam heißt wörtlich übersetzt "Erdling", Mensch. Es ist also klar, dass in Adam mehr als nur einer gemeint ist.
Was die Frauenfeindlichkeit angeht, muss man die Bibelaussagen aus ihrer Zeit heraus verstehen.
Und sagen, dass der Großteil des Lebens einer Pfarrgemeinde von Frauen getragen wird.
Ich kritisiere sehr wohl den Ausschluß der Frauen vom Priestertum, aber es ist nicht meine Art, der Kirche deshalb den Rücken zu kehren. Nein, das wäre zu einfach. Ich will mich engagieren für Veränderung!
Ich denke nicht, dass man die Existenz nach dem Unschuldsprinzip ausmachen kann. Ich meine, ich man kann Gottes Existenz weder beweisen noch wiederlegen, daraus seine Nichtexistenz zu schließen ist unredlich.

Das Zölibat wurde von der römisch-katholischen Kirche zu einer Zeit eingeführt, wo hohe Geistliche Ämter oft von weltlichen Fürsten bekleidet wurden. Man wollte so einer Erblichkeit geistlicher Ämter vorbeugen.
Ich würde mir ein freiwilliges Pflichtzölibat wünschen. Man könnte das Mönchstum aufwerten in dem man dort das Zölibat verpflichtet und auch höhere Geistliche Stellen aus ihren Reihen besetzt, das normale Priestertum aber davon ausklammern!
 
nungut

es interessiert mich wirklich eure meinung über abtreibung und den befehl vom papst die ausstellung der scheine zu unterlassen
 
prince_wears schrieb:


Gewagte These.
Aber die Evolution ist auch nicht bewiesen...

Die Evolutionstheorie basiert auf wissenschaftlichen Überlegungen, und nicht auf einem über 2000 Jahre altem Buch, dass man auf unzählige verschiedene Arten interpretieren kann! Ausserdem: Ich sage dass ich an die Evolutionstheorie GLAUBE, die Christen sagen sie WISSEN dass die Schöpfungstheorie stimmt.
 
prince_wears schrieb:


Gewagte These.
Aber die Evolution ist auch nicht bewiesen...

Die Evolutionstheorie basiert auf wissenschaftlichen Überlegungen, und nicht auf einem über 2000 Jahre altem Buch, dass man auf unzählige verschiedene Arten interpretieren kann! Ausserdem: Ich sage dass ich an die Evolutionstheorie GLAUBE, die Christen sagen sie WISSEN dass die Schöpfungstheorie stimmt. Das Christentum vertritt (unter anderem) daher imo eine total unwissenschaftliche Betrachtungweise der Welt!
 
MFG schrieb:
nungut

es interessiert mich wirklich eure meinung über abtreibung und den befehl vom papst die ausstellung der scheine zu unterlassen

Meine Meinung ist es dass ich gegen jede Tötung lebensfähiger Menschen bin sei es jetzt Mord, Krieg, Euthanasie oder Abtreibung.
Bei absolut nicht lebensfähigen Kindern ist es da schon schwieriger aber ich finde es nicht in Ordnung, gesunde oder auch behinderte aber ohne weiteres lebensfähige Kinder (z.B.mit Trisomie 21/Downsyndrom) abzutreiben,was bei letzteren bis unmittelbar vor der Geburt möglich ist!

@Holodoc:
Ich benutze den Glauben nicht als Vehikel um mir unbekannte Dinge in der Natur zu verstehen, sondern sehe die revolutionäre Kraft des Evangeliums(jetzt z.B. sichtbar in den Befreiungstheologen),die Ethik der Bergpredigt,die sozialen Leistungen.DAS ist es,was das Christentum als grösste Weltreligion für mich ausmacht. Nicht die Frage, ob jetzt die Drossel geschaffen oder 'Evolutioniert' wurde!
 
Es tut mir ja Leid, dass ich derjeniger bin, welcher das anspricht, aber zu den 'Sozialen Leistungen' der Kirche gehören auch die gewaltsame Bekehrung von Menschen zum Glauben und die strenge Einstellung zur Verhinderung allen Fortschritts nur, weil die Kirche ihre Fehler nicht zugeben konnte.
die Kirche hat es zwar nicht selbst gemacht, aber ihr Name wurde für schlechte Dinge missbraucht. Ist das nicht auch ein Fehler der Religionen? Der Status des Sündenbocks in der Vergangenheit?

was bin ich bloß froh, dass die Kirche das Leben heute nicht so bestimmt, wie es früher der Fall war.

In Religion hatte ich bei dem Thema immer Streit mit meiner Lehrerin, weil ich fand, dass alles was sie zur Verteidigung der Religionen (vorallem Christentum) vorbrachte, in meinen Augen keinen Sinn ergab. Vielleicht argumentierte sie schlecht, aber ich bin ein absoluter Atheist und werde es bleiben.
 
@Holodoc
Du begehst einen Fehler, das Christentum ist kein homogenes Gebilde. Das Christentum ist ein Sammelbegriff für alle religiösen Gruppen (Kirchen, Sekten, usw.), die sich in ihren Glaubensansichten unterscheiden, aber eins gemeinsam haben, den Glauben an Gott, Jesus Christus und die christlichen Grundsätze. Deine Aussagen hinsichtlich der Evolution und der Frauenfeindlichkeit trifft auf einige christliche Religionsgruppen zu. Das reicht aber nicht aus um zu behaupten, daß das gesamte Christentum lehne die Evulotion ab oder ist frauenfeindlich. Das ist genauso, als würdest du sagen alle Lebensmittel machen fett. Es ist gefährlich zu verallgemeinern. Das kann zu ungeahnten Konsequenzen führen.
Den selben Fehler begeht auch Cmdr. Telmac, wobei das geschilderte nicht mal eine Glaubensinterpretation ist, sonder Ausdruck von religiösem Wahn und den gibt es auch bei den Christen. Auch im Islam gibt es verschiedene Glaubensrichtungen, z.B. Schiiten, Sunniten usw..
Gerade im Bezug auf den Islam, sieht man was Vergeallmeinerung und Gleichsetzung bewirken. Man bedenke die Anschläge auf Moscheen und die Drohungen gegen islamische Mitbürger nach dem 11. September.

@Ratuk
Danke für die Antwort.

Und jetzt begehe ich wissentlich den Fehler der Verallgemeinerung:
Im Grunde genommen ist jeder Mensch religiös, mag er nun an Gott, Allah, Bhudda, die Wissenschaft, Geld, Macht, usw. oder an garnichts glauben. So gesehen hat nämlich jeder seine eigene Religion !!
 
MFG schrieb:
nungut

es interessiert mich wirklich eure meinung über abtreibung und den befehl vom papst die ausstellung der scheine zu unterlassen

Meiner Meinung nach verstößt der Papst hier gegen den christlichen Grundsatz, dem Nächsten in der Not zu helfen. Das soll nicht heißen, das ich generell für die Abtreibung bin, sondern er hat je auch die Beratung ausgeschlossen und damit die Möglichkeit, eine andere Lösung zu finden, vernichtet.
 
Ratuk schrieb:


Meine Meinung ist es dass ich gegen jede Tötung lebensfähiger Menschen bin sei es jetzt Mord, Krieg, Euthanasie oder Abtreibung.
Bei absolut nicht lebensfähigen Kindern ist es da schon schwieriger aber ich finde es nicht in Ordnung, gesunde oder auch behinderte aber ohne weiteres lebensfähige Kinder (z.B.mit Trisomie 21/Downsyndrom) abzutreiben,was bei letzteren bis unmittelbar vor der Geburt möglich ist!

was denkst du, wenn die Geburt sowohl für Kind als auch Mutter für lebensgefährlich wäre ?
Oder das Kind durch vergewaltigung gezeugt worden wäre und das zeugniss dieser vergewaltigung (also das Kind) die Psyche der Frau völlig zerstört ?
oder die Mutter extrem drogenabhängig während der schwangerschaft wäre, was sich ja auf das kind überträgt ?
 
Ich habe nicht gevotet, weil ich mir einfach nich sicher bin ob ich an Gott glaube oder nicht. Ich bin sehr christlich erzogen worden, mir wurde der Glaube geradezu aufgedrängt, meine Eltern haben es als selbstverständlich angesehn dass ich an Gott glaube, aber in letzter Zeit krieg ich immer mehr Zweifel.
Ich habe jetz in letzter Zeit bei Freunden und beimir selbst so viele Schicksalsschläge erlebt, dass ich einfach nich glauben kann, dass wenn es einen Gott gibt dass er dann sowas zulassen würde! Ich dachte immer der Glaube würde mir helfen mit sowas fertig zu werden, aber erst seit ich nicht mehr wirklich glaube fühle ich mich richtig frei un kann das alles etwas besser akzeptieren. Ich habe immer nach einem Sinn in diesem verdammten Leben gesucht, warum Gott uns die ganze Scheiße zumutet wenn er es doch ändern könnte. Jetz kann ich akzeptieren dass es gar keinen Sinn geben muss weil niemand entschieden hat dass er jetz einfach mal ein paar Menschen schafft um sieleiden zu sehen sondern es alles reiner Zufall sein kann.
Andererseits... wenn ich mir vorstelle wie gigantisch un perfekt dieses Universum an sich ist (auch wenn ich da das Leben nich unbedingt so sehe)... das kann doch auch wieder kein Zufall sein! Dieses absolute Chaos, in dem doch wieder eine recht simple Logik steckt... ich weiß nich so ganz woran ich überhaupt noch glauben kann... ob es einen Gott gibt oder nicht... aber mit Sicherheit werde ichmich niemals wieder einer bestimmten Religion zuordnen, erst recht keiner Kirche wo irgendjemand das Sagen hat un alle glauben er wäre in solchen Dingen unfehlbar.
 
LarsT schrieb:


Meiner Meinung nach verstößt der Papst hier gegen den christlichen Grundsatz, dem Nächsten in der Not zu helfen. Das soll nicht heißen, das ich generell für die Abtreibung bin, sondern er hat je auch die Beratung ausgeschlossen und damit die Möglichkeit, eine andere Lösung zu finden, vernichtet.


Da gebe ich dir allerdings recht.

Original estellt von MFG:
was denkst du, wenn die Geburt sowohl für Kind als auch Mutter für lebensgefährlich wäre ?
Oder das Kind durch vergewaltigung gezeugt worden wäre und das zeugniss dieser vergewaltigung (also das Kind) die Psyche der Frau völlig zerstört ?
oder die Mutter extrem drogenabhängig während der schwangerschaft wäre, was sich ja auf das kind überträgt ?

Ich habe schon gesagt dass lebensfähige Kinder geschützt gehören.
Wenn die Geburt für Kind/Mutter lebensgefährlich wäre, oder keine lebenschance hätte, dann würde ich so eine Abtreibung ja verstehen und einsehen.
Aber was das 'Vergewaltigungskind' angeht, ist für mich die Sache schon schwieriger: Ich verurteile keine Frau, die ein Kind aus solcher Herkunft abtreiben will, doch würde ich immer zu Bedenken geben, dass das Kind nichts dafür kann, und verdammt noch mal einfach das Recht hat zu Leben.
Aber ich bin froh, dass ich nie in diese Situation kommen kann und würde wie gesagt auch keine Frau verurteilen sondern versuchen, ihr dies klarzumachen und ihren Entschluss dann zu akzeptieren.
 
Richtig
aber der Papst nimmt diesen Frauen einfach die Entscheidungsmöglichkeit
 
Ich persönlich glaube ich nicht so recht an einen Gott.

Und der Satz: "Es gibt ja auch keine Beweise dafür." finde ich etwas komisch, da es, wenn es Beweise geben würde, kein Glaube mehr ist, sondern Fakt! Wenn einige Menschen den Glauben brauchen dann bitte, nur finde ich nicht, dass es den Menschen etwas bringt. Glauben sollen sie meinetwegen, nur brauchen die nicht in eine Kirche gehen, da Gott ja bekanntlich überall ist. Und auch mit Geld stärkt man keinen Glauben und die Kirche bremste doch früher soviel den Fortschritt. Naja, wer's braucht und will, dann bitte. Ich bin da anderer Meinung.

Zitat aus Stigmata:
Gott ist in dir und um dich herum und nicht Gebäuden aus Holz und Stein. Spalte ein Stück Holz und ich bin da. Hebe einen Stein auf und du wirst mich finden.
Das sagt doch recht viel und das, wie es sein sollte.

Mythologien sind da schon recht interessant, wie ich finde. Auch das, was in der Bibel so steht, die ich nicht gelesen habe, aber so aus Filmen und so kenne.
Achja, die Bibel hatte aber eine sehr sehr wichtige Aufgabe, bei mir. Sie schützte eine Glasscheibe vor einer Türklinke, einer Tür, die beim Aufmachen sonst jedesmal daragegen rammte, hätte man die Bibel nicht dorthin gelegt.
 
lol
da sieht man mal, wozu die biebel noch gut sein kann :D

denkt hier jemand von euch, das es allgemeinbildung ist, die bibel gelesen zu haben, auch wenn man nicht gläubig ist ??

schreibt mal dazu, ob ihr an gott glaubt oder nicht
 
Ich glaube an gott, aber beispielsweise die bibel... Nä! Bin zwar katholisch, aber ich gehe nicht so gern in die kirche. Ich kann auch alleine beten, dazu muss ich doch nicht in die kirche!
 
@Telmac:
dem kann ich mich nur anschliessen.
Was mich speziell an der katholischen Kirche so ärgert, dass sie zwar immer von Menschenrechten, Toleranz und Gleichberechtigung reden, aber in der Kirche selbst? Krasse Fehlanzeige. Solche Verlogenheit kann ich nicht ab.
Aus diesem Grund (und anderen, aber die aufzuschreiben, dazu ist mir die Zeit heute schon zu fortgeschritten ;)) lehne ich den Katholizismus von Herzen ab.
Ob ich an einen Gott glaube kann ich so gar nicht sagen: ich lebe atheistisch, bin es aber insofern kein völliger Atheist, dass ich mir viele Gedanken um transzendetale Fragen mache. Komme aber immer wieder zu einem anderen Ergebnis.
Die Bibel (das ist bei mir v.a. NT) gibt meiner Meinung nach, richtig interpretiert, einiges her, wie man sozales Zusammenleben besser gestalten könnte. Nur wird der Text von der Kirche regelrecht vergewaltigt und man muss aufpassen, dass man die Forderungen (z.B. Scheidungsverbot) in den damaligen Kontext einordnet (die Gründe von damals sind heute nichtig: soziale Abischerung der Frau)
 
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