Raser werden zu lasch bestraft!

Was würde Rasen verhindern und die Verkehrsicherheit fördern?

  • härtere Strafen wären sinnvoll

    Stimmen: 0 0,0%
  • so wie es ist, reicht es vollkommen

    Stimmen: 0 0,0%
  • eine Anpassung der STVO an die Bedürfnisse einzelner Fahrer würde förderlich sein

    Stimmen: 0 0,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    0
B

Bernd das Brot

Guest
Ich habe gerade auf Sat1 Akte 03 den Bericht über die Raser gesehen und mir ist wieder die Galle hochgekommen. Okay, es sind zwar Extremfälle, aber wenn ich Sprüche höre, ich bin ein guter Fahrer, ich beherrsche mein Fahrzeug, deswegen interresieren mich die Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht oder wenn sie einen verletzt haben keine Reue zeigen, so was gehört nicht auf die Straße.
Es geht nicht um die kleinen Verkehrssünder, jeder fährt mal ein klein wenig zu schnell.
Es geht mir um solche Fahrer, die rücksichtslos fahren. Mit 160 durch die geschlossene Ortschaft rasen, mit 120 in 30iger Zone am Kindergarten oder an der Schule vorbei, Drängler, die der Meinung sind, nur weil sie 200 fahren, muß ein langsameres Auto, das eine Kolonne überholt (Überholvorgang begonnen, bevor der Raser diesen Wagen in Sicht bekommen hat) in eine Lücke von 25 m reinfahren und Vollbremsung machen, Geschäftsleute, die der Meinung sind, das ihre fehlerhafte Terminplanung ausreicht, andere in Lebensgefahr zu bringen.
Vollgende Strafmöglichkeiten müssen zusätzlich eingeführt werden, abhängig vom Extrem des Vergehens, Reueverhalten und Wiederholungstat usw.:

lebenslanger Führerscheinentzug

in Extremen Fällen, Anklage wegen versuchten Totschlages (Raser begehen ihre Rücksichtslosigkeit mit Vorsatz, obwohl mögliche Folgen bekannt sind)

Beschlagnahme des Fahrzeuges an Ort und Stelle, Versteigerung des selben zu wohltätigen Zwecken. Die Besitzverhältnisse sind egal, sollte das Fahrzeug nicht dem Fahrer gehören, sein Problem, genauso wie sein weiterkommen.

Generell sollte jegliche Rücksichtnahme auf berufliche oder private Gründe bei der Vollstreckung von Fahrverboten abgeschafft werden, innerhalb einer Woche nach Verhängung tritt das Fahrverbot in Kraft. Durch die Möglichkeit das Fahrverbot zu verschieben, verliert es seine strafende und belehrende Wirkung. Wer auf das führen eines Fahrzeuges angewiesen ist, sollte seinen Fahrstil entsprechend anpassen, nicht die Strafe sollte den Bedürfnissen angepasst werden.

P.S.: Der Poll ist allgemein gehalten, er bezieht sich nicht direkt auf meine Forderungen.
 
Ich bin für gar drakonsiche Strafen.
2 Typen Raser:
Die jenigen die mit purer absicht Rasen

Dan ndie die Rasen weil sie nicht ihre Geschwindigkeit kontrollieren und wenn nötig regulieren --> ergo die jenigen die aus Dummheit Rasen

Beide gehören nicht hinter das Steur eines Kraftfahrzeugs.
 
Ich sag nur:
30er Zonen endlich abschaffen (wie früher) 50 km/h sind eh schon zu langsam!!
 
naja, als gern mal etwas zügiger fahrender autofahrer hab ich mal gevotet das alles gut is wie es ist, obwohl die geldstrafen nich wirklich abschreckend sind.

Ich wurde bisher(5 jahre) 2 mal geblitzt, einmal mit 15 drüber inner stadt, und einmal 15 drüber aufa autobahn) inner stadt kostete es mich nen zwanni, ich bin student, hab kein geld, aber das hat selbst mich nich sonderlich gestört :) von der AB hab ich noch keinen bescheid, wird aber bestimmt noch günstiger, weil ausserorts. die fahrverbote sind schon gut gemacht, nur die geldstrafe sollte man "leicht" erhöhen.

30er zonen sollten nich weg, denn sie sind "meist" sinnvoll, schulen, dichtbebautes wohngebiet ect.

@Bernd
was du da schreibst ist fern jeglicher realität und unmöglich umzusetzen, wenn nen kumpel mit meinem auto fährt würde ich den staat verklagen wenn der das auto nach irgendnem vorfall versteigert.

ich stimme dir zu das einige strafen bei den megarasern verstärkt werden sollten, aber das muss man eben von fall zu fall sehen.

ich bin auch schonmal mit 140 durch ne 60er zone gerauscht weil ich nen schild übersehen hatte, ich würde es als ungerecht empfinden wenn jemandem wegen sowas lebenslang der führerschein entzogen wird(vorausgesetzt nichts anderes passiert)
 
Backe schrieb:
naja, als gern mal etwas zügiger fahrender autofahrer hab ich mal gevotet das alles gut is wie es ist, obwohl die geldstrafen nich wirklich abschreckend sind.

Ich wurde bisher(5 jahre) 2 mal geblitzt, einmal mit 15 drüber inner stadt, und einmal 15 drüber aufa autobahn) inner stadt kostete es mich nen zwanni, ich bin student, hab kein geld, aber das hat selbst mich nich sonderlich gestört :) von der AB hab ich noch keinen bescheid, wird aber bestimmt noch günstiger, weil ausserorts. die fahrverbote sind schon gut gemacht, nur die geldstrafe sollte man "leicht" erhöhen.

30er zonen sollten nich weg, denn sie sind "meist" sinnvoll, schulen, dichtbebautes wohngebiet ect.

@Bernd
was du da schreibst ist fern jeglicher realität und unmöglich umzusetzen, wenn nen kumpel mit meinem auto fährt würde ich den staat verklagen wenn der das auto nach irgendnem vorfall versteigert.

ich stimme dir zu das einige strafen bei den megarasern verstärkt werden sollten, aber das muss man eben von fall zu fall sehen.

ich bin auch schonmal mit 140 durch ne 60er zone gerauscht weil ich nen schild übersehen hatte, ich würde es als ungerecht empfinden wenn jemandem wegen sowas lebenslang der führerschein entzogen wird(vorausgesetzt nichts anderes passiert)

Die kleinen Überschreitungen von 15 bis 20 kmh meinte ich nicht. Außerdem sind die Strafen abhängig vom Vergehen, ich würde den lebenslänglichen Führerscheinentzug empfehlen bei notorischen Rasern usw. Bei deinen 140 in der 60ger Zone muß ich dir sagen, für den Fall das deine Geschwindigkeit vorher im erlaubten Bereich gelegen hat, dann hast du nicht nur ein Schild übersehen, sondern mehere, was äußerst bedenklich ist. Gab es aber nur ein Schild, dann bist du schon voher zu schnell gefahren.
Bezüglich der Versteigerung muß ich dir sagen, das bleibt ein Problem zwischen Fahrer und Fahrzeughalter. Außerdem hast du als Fahrzeughalter auch eine gewisse Verantwortung. Bevor du dein Fahrzeug einem Anderen überlässt, mußt du dich überzeugen, das dieser eine Fahrerlaubnis für das Fahrzeug besitzt und fahrtüchtig ist. Wenn du einmal auf Grund der von mir vorgeschlagenen Regelung dein Fahrzeug verlierst, wirst du beim nächstenmal vorsichtiger sein und genau überlegen, wem du dein Auto überlässt.
Übrigens gibt es diese Regelung schon in Frankreich in einer etwas anderen Form.

@ Dax
Wusstest du schon, wenn ein Fahrzeug mit 50 kmh auf einen Fußgänger trifft, das dieser 20 m weit geschleudert werden kann, was erhebliche Verletzungen zu folge hat. Handelt es sich bei dem Fußgänger um ein Kind, so kann man in 60% der Fälle davon ausgehen, das die Verletzungen den Tod zu Folge haben. Selbst bei 30 kmh kann es noch zu erheblichen Verletzungen kommen. Jetzt komm mir aber nicht mit dem Spruch, du kannst immer rechtzeitig bremsen. Es gibt Situationen da kann man nicht rechtzeitig bremsen. Bitte überdenke das mit der Abschaffung nochmal. Wo ich dir recht geben kann, es gibt 30ger Zonen die vollkommen sinnlos sind, aber im Bereich von Schulen, Kindergärten und Wohngegenden wo Kinder spielen, müssen sie sein.

Ach ja!
Folgende Präventionsregelungen würde ich mir auch noch wünschen:

Jugendliche, die ihr Mofa, ihren Roller usw. absichtlich manipulieren, das es schneller fährt, als für diese Fahrzeugklassen vorgesehen, verlieren ihren Führerschein auf Lebenszeit und haben auch nicht mehr die Möglichkeit für andere Fahrzeugklassen einen Führerschein zu machen.

Einführung des Stufenführerscheins auch bei PKW.
 
Bernd schrieb:
[...]lebenslanger Führerscheinentzug[...]

das wird leider kein Richter machen, denn so entziehst du ihm ja, jetzt mal im Falle Geschäftsmann, die Grundlage für seinen Erwerb des Lebensunterhalte. Der Raser geht vor Gericht, und bekommt seinen Führerschein zurück. So ist das leider. Du müsstest ihn dazu verknacken nur noch 80 Fahren zu dürfen.

Achja, Raser sind Mörder, man sollte sie im Falle wie schwerverbrecher behandeln. Wenn sie rasen, wissen sie was passiert wenn sie einen Fußgänger erwischen. Ob sie ihn nun eine Kugel in der Kopf jagen, oder mit 80 überfahren, der endgültige Effekt dürfte der gleiche sein. Leider kann man dabei nur von fahrlässigkeit reden.
 
Härtere Strafen sind IMO solange unwirksam, solange keiner da ist, der sie auch durchsetzt. Woran es doch hauptsächlich mangelt ist ein wirksames Kontrollsystem. Für's Telefonieren am Steuer ohne Freisprechanlage sind - korrigiert mich - 60 Euros fällig. Bloß wenn es keiner kontrolliert, bringt dieser Strafrahmen überhaupt nichts. Und das Ergebnis ist ja bekannt. Fast täglich sehe ich Leute, die theoretisch sehr teure Telefonate führen. Aber wenn niemand da ist, der einschreitet, dann bringen solche Strafen nichts.

Weiterhin ist es sinnvoll über ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen nachzudenken. 130 km/h sind vollkommen ausreichend. Erstens befördert es die Verkehrssicherheit, zweitens entstehen dadurch weniger Staus, wenn die Fahrer gleichmäßiger fahren und drittens entlastet es gewaltig die Umwelt.
 
Härtere Strafen sind eine Sache, wichtiger wären mir mehr Polizeikräfte, um die Vorschriften auch durchzusetzen. Auf der Autobahn sieht man doch praktisch nirgends Polizeifahrzeuge. Und die paar Zivilfahrzeuge, die im Einsatz sind, können doch höchstens Stichproben machen. Wenn ich bedenke, wie oft ich schon auf der Autobahn rechts überholt wurde, oder nur durch Vollbremsungen einem Unfall entgangen bin (weil manche Leute meinen, die müssten sich bei 130 in eine Lücke reinquetschen, die 2m kleiner als ihr Fahrzeug ist), dann würde ich denen wirklich eine höhere Strafe gönnen.
 
@spezies
Die Gesetze müssen eben entsprechend geändert werden. Gerade diese Rücksichtnahme auf die berufliche Notwendigkeit, sorgt doch dafür, das der Fahrer sein Verhalten nicht ändern wird. Mögliche Geldstrafen werden einfach einkalkuliert, Fahrverbote werden in den Urlaub verlegt. Das der Geschäftsmann rücksichtslos das Leben und die Lebensgrundlage anderer Menschen mit seiner Fahrweise gefährdet wird nicht berücksichtigt. Jeder trägt im Straßenverkehr auch Verantwortung für andere Verkehrsteilnehmer, und wer dieser Verantwortung nicht gerecht wird, muß die Folgen tragen. Der Geschäftsmann wird seine Fahrweise anpassen, wenn er weiß, daß anderes den Verlust der momentanen Grundlage bedeutet und keine zusätzliche Ausgabe in der Bilanz ist. Mitleid und Rücksichtnahme sind bei rücksichtslosen Verhalten fehl am Platz.
Die einzig andere Möglichkeit wäre das norwegische Modell. Die meisten Raser fahren Fahrzeuge einer gehobenen Preisklasse, sie haben ein Einkommen, bei dem die jetzigen Strafen ein müdes Lächeln erzeugen. In Norwegen wird die Höhe der Strafe vom Einkommen abhängig gemacht, so das die Strafe jedem wehtut.

@Stefan
Einerseits hast du Recht mit den Kontrollen, aber allein schon das Wissen, wenn ich erwischt werde, verliere unwiderruflich meinen Führerschein, bringt schon einen Teil. Zum Tempolimit und seinen Einfluß auf die Umwelt möchte ich nichts sagen, da gibt es einerseits Studien, das es was bringt, andererseits aber auch Studien, die das Gegenteil behaupten. Außerdem hätten wir hier auch das Problem der Durchsetzung.

@Sullivan
Mehr Polizeikräfte und eine bessere Polizeiausrüstung wären generell sinnvoll, nicht nur für den Verkehr.
Aber solange an den falschen Stellen gespart wird, ist die Folge, das die Leistungsfähigkeit der Polizei eingeschränkt wird.
 
@Bernd
Ich spreche von 30er ZONEN die wie hier in München an jeder kleinen Strasse angebracht sind. Nicht von 30er Schildern vor Schulen oder so!!

Aber hier in München ist das echt eine Krankheit. Alles, wo irgendwie ein Wohnhaus steht, ist Zone 30. Das ist völlig unrelistisch. NUR zum aufbessern der Stadtfinanzen.
 
Bernd schrieb:
@Stefan
Einerseits hast du Recht mit den Kontrollen, aber allein schon das Wissen, wenn ich erwischt werde, verliere unwiderruflich meinen Führerschein, bringt schon einen Teil. Zum Tempolimit und seinen Einfluß auf die Umwelt möchte ich nichts sagen, da gibt es einerseits Studien, das es was bringt, andererseits aber auch Studien, die das Gegenteil behaupten. Außerdem hätten wir hier auch das Problem der Durchsetzung.

Das Wissen um eine harte Strafe bringt niemanden ab, diese auch zu begehen. In den USA gibt es in vielen Bundesstaaten die Todesstrafe. Trotzdem sind die USA eines der Länder mit der höchsten Mordrate.

Den Einfluß von Tempolimits auf die Umwelt kann man ohne größere Studien herleiten. Wenn alle nur noch 130 fahren müssen, dann ist die gefahrene Geschwindigkeit viel gleichmäßiger, das heißt es gibt bedeutend weniger Beschleunigungs- und Bremsmanöver. Das bedeutet weniger Spritverbrauch.

Weiterhin bedeuteten gleichmäßige Fahrweisen weniger Staus, weil durch ständiges Bremsen kommt es zu einem Effekt, wo sich das Gesamtsystem aller KFZ auf einem längeren Streckenabschnitt langsam hochschaukelt. Es gibt da Computersimulationen die das eindrucksvoll belegen. Gerade auf hochbelasteten Streckenabschnitten, ist dieser Effekt immer bemerkbar.

Außerdem kommt es zu viel weniger Unfällen mit Todesfolge.
 
Naja...
eine bessere Vollstreckung der bekannten Strafen ist wahrscheinlich besser, als sie weiter anzuziehen.

Wie viele Leute die zu viel fahren kommen so einfach damit durch, gehen vor Gericht und werden dann gar nicht bestraft.

Wahrscheinlich sollte ich ruhig sein, auch wenn ich nicht vor Gericht war damit hats mich auch schonmal erwischt und mein Anwalt hats geregelt, ich meine dazu isser ja da. Bei mir war das jetzt net sooo schlimm gewesen... 5 Kmh zu viel in nem gut übersehbaren Bereich. (okay okay... zuviel ist zu viel, aber ich find es ging ;) )

Aber was hab ich schon in meinem Beruf Leute gesehen, die mit 20, 30 ,40 und mehr zu viel an nem Blitzer vorbeigerauscht sind und dann einfach ihren Anwalt eingeschaltet haben und dann davon gekommen sind.

Wahrscheinlich zu viele...

Unser Rechtssystem ist einfach zu lasch.

Genau wie bei der Bestrafung von solchen Jugendtätern, die schon über das Maß der Kleinkrimnalität heraus sind oder den Leuten von denen man täglich in der Zeitung liest, die Andere ausrauben und dabei schwer verletzen und dann gefasst werden. Die sind doch meistens ein paar Tagte später schon wieder aus der Haft raus...

Das is doch das schlimme...
Die Vollstreckung ist net gut genug...

CYA
Fedor
 
Zurück
Oben