Kriegt der liebe Billy Angst?

B

Bernd das Brot

Guest
Es scheint das MS Linux nicht mehr belächelt. Jetzt schaltet MS eine eigene Webseite und eine sechsmonatige Werbekampagne um die Vorteile ihrer Produkte gegenüber Linux herauszustellen.

Siehe:
http://www.testticker.de/testticker/news/detail.asp?ArticleID=10949

und hier:
http://www.microsoft.com/mscorp/facts/default.asp

Wobei ich mich Frage wie objektiv die Studien wirklich sind?
Der Vergleich bei den Personlkosten bei der Entwicklung hinkt doch schon.
Wie heißt es so schön, wenn man nicht durch die Qualität und ein gutes Preisleistungsverhältnis überzeugen kann, dann werden eben Millionen benutzt um den Mitbewerber schlecht zu machen.
Ich glaube kaum, das MS es schafft durch solche Werbung, Firmen wie DEBEKA, die SK-Plaza-Wandmarker-Gruppe, die Stadtverwaltungen von München, Braunschweig und etlichen weiteren Gemeinden usw. dazu zu bringen ihre Entscheidung für Linux zu revidieren.

Ich freue mich über diese Werbekampagne, sie zeigt, das Linux doch stärker im kommen ist, als viele denken. Sie ist der Beweis, das Linux den Chefetagen bei MS doch unruhige Nächte bereitet.
Mögen noch mehr Leute bei MS an Schlaflosigkeit leiden.
Der belächelte Windos-User ist vielleicht doch nicht mehr ein unmöglicher Wunschtraum.
 
Linux dümplet immer noch bei 1% Marktanteil beim Desktop PC rum.

Manche Dinge sind noch viel zu kompliziert, z. B. Programme installieren, per rpm is es o.k., aber alles andere ist zu umständlich.

So sehr muss sich Microsoft noch keine Angst haben.

Nutze übrigens seit einem halben Jahr selbst Linux.

Ich freu mich schon auf das Posting von DAX. :)
 
spezies5618 schrieb:
Linux dümplet immer noch bei 1% Marktanteil beim Desktop PC rum.

Manche Dinge sind noch viel zu kompliziert, z. B. Programme installieren, per rpm is es o.k., aber alles andere ist zu umständlich.

So sehr muss sich Microsoft noch keine Angst haben.

Nutze übrigens seit einem halben Jahr selbst Linux.

Ich freu mich schon auf das Posting von DAX. :)

Es geht hier ja nicht nur um die Desktop-Seite.

Was ist eigentlich daran kompliziert:

./configure
make
make install (wer intelligent ist nutzt checkinstall)
 
mach ich ja, aber es fehlt ihm wieder was, heute wollte ich mal gimp 2.0 pre testen, Irgendein peral Modul gfehlte. Bei k-bear, war es irgendwas mit KDE-Develop. Das is doch sch....

Erzähl mal bitte mehr von checkinstall
 
spezies5618 schrieb:
mach ich ja, aber es fehlt ihm wieder was, heute wollte ich mal gimp 2.0 pre testen, Irgendein peral Modul gfehlte. Bei k-bear, war es irgendwas mit KDE-Develop. Das is doch sch....

Erzähl mal bitte mehr von checkinstall

1. Das Problem mit den fehlenden Paketen kenn ich zwar, aber es gibt immer eine schnelle Lösung.
Viele Pakete sind schon in den Distri enthalten, werden aber nicht automatisch installiert, man muß sie nachinstallieren.
Das KDE-Entwicklungspaket mit seinen Bibliotheken gehört zur einer normalen Distri, du mußt es nur installieren.
Bei Linux-Programmen wird um sie klein zu halten nicht jedesmal wie bei Windows bestimmte Biblitheken mitgeliefert, man geht davon aus das sie vorhanden sind, weil sie von anderen Programmen schon genutzt werden.

2. checkinstall ist eine Ersatz für make install. Wenn man Programme nicht als rpm-Paket installiert, hat man das Problem es wieder zu deinstallieren, wenn kein Uninstall-script beigelegt ist. checkinstall protokolliert die Installation und erzeugt eine rpm-paket, dadurch lässt sich dann das Programm bequem über den Paketmanager installieren.
Es gibt zwar auch die Möglichkeit mit dem Befehl rpmbuild bzw. rpm --build eigene Pakete zu bauen, aber das erfordert ein bisschen Erfahrung.
Wenn du öfters mal Programme ausprobieren willst, aber Pakete bevorzugst, empfehle ich die folgende Seiten:
Für alle Distris

rpmseek.com

speziell für Suse:
packman

ansonsten folgende Zeitschriften:
Linux-User und Easy Linux

P.S.: Ein Fehler der häufig beim selber compilieren von Programmen auftritt ist CC_MISSMATCH. Dieser Fehler rührt daher, das der Quelltext des Programmes mit einer anderen Version des C-Compilers als des eigenen installierten erstellt wurde. Eine Abhilfe, die mit Vorsicht einzusetzen ist, schafft man,in dem man vor dem compilieren mit dem Befehl export "IGNORE_CC_MISSMATCH=YES" die besagte Variable setzt. Wie gesagt, man sollte damit vorsichtig umgehen.

Einem Neuling würde ich zwar die Verwendung von Paketen empfehlen, aber auch das selber kompiliern ist nicht so schlimm. Den meisten Programmen ist eine README-File beigelegt, in der die Installation genau erklärt wird, ansonsten gibt es die überall im Netz zu findenden HOWTOS.
Diejenigen, die Programmiererfahrung haben, werden sowieso anfangen die Installation ihren eigenen Wüschen anzupassen.
 
eieie spezies, du hast es immer noch nicht begriffen, das ist nicht gegen linux bin !

Ich bin nur gegen DOS-basiernde 16bit Betriebssysteme...

Wir setzen linux selber extrem viel im mid-range serverbereich ein und sind voll und ganz zufrieden. da wäre eine MS-Lösung denkbar ungeeignet und wohl viel zu unsicher.

Ich mag für *meinen* Desktop windows (nt) da mir alles andere viel zu kompliziert ist. so eine Workstation muss bei mir einfach nur funktionieren, und zwar über jahre hinweg 24 stunden und das war bei mir unter NT4, 2000, XP immer gegeben. Ich mache aber natürlich auch nur Office-Anwendungen auf meinen PCs.
 
Jetzt mal wieder ON-Topic:
Das MS diesen Vergleich anstellt, ist ganz klar. Endlich schaltet MS mal rechtzeitig. Sie wollen klar die Vor- und Nachteile bei einem Linux BS testen um so ihre eigenen Produkte besser zu machen. Dann können sie sagen: Leute, das was Linux kann, können wir auch, und wir können noch mehr!
Allerdings denke ich kaum, dass MS Angst vor Linux haben mus. Da ist Apple ein weitaus größerer Konkurent.
 
Battle Angel schrieb:
Jetzt mal wieder ON-Topic:
Allerdings denke ich kaum, dass MS Angst vor Linux haben mus. Da ist Apple ein weitaus größerer Konkurent.

Bei 95% monopolartigem Marktanteil braucht M$ vor niemandem mehr Angst haben... und Apple ist wohl eher Alibi (Seht her, da gibt's noch Konkurrenz - also sind wir doch keine bösen, bösen Monopolisten) und Ideenlieferant (aktuell: M$ plant eigenen MP3-Player... ach!).

Ich arbeite seit einigen Jahren auf mehreren Systemen - und kein anderes find ich so ausgereift, stabil und benutzerfreundlich wie das von Apple. Aber jeder soll nach seiner Façon glücklich werden... ;)
 
Battle Angel schrieb:
Jetzt mal wieder ON-Topic:
Das MS diesen Vergleich anstellt, ist ganz klar. Endlich schaltet MS mal rechtzeitig. Sie wollen klar die Vor- und Nachteile bei einem Linux BS testen um so ihre eigenen Produkte besser zu machen. Dann können sie sagen: Leute, das was Linux kann, können wir auch, und wir können noch mehr!
Allerdings denke ich kaum, dass MS Angst vor Linux haben mus. Da ist Apple ein weitaus größerer Konkurent.

Ich glaube da irrst du dich Battle Angel. Warum soll ich eine vergleichende Werbekampagne starten, wenn ich besagtes BS nicht zu fürchten habe. Bei DesktopPC mag der Marktanteil von Linux gering sein, aber die Werbekampagne zielt ja auf andere Anwendungsgebiete und dort hat Linux in letzter Zeit viel Boden gut gemacht.
Kurzfristig gesehen mag der jetzige Marktanteil von Linux für das jetzige Geschäft von Microsoft auch nicht bedrohlich sein. Langfristig gesehen ist der steigende Marktanteil von Linux für Microsoft nicht nur störend, sondern bedrohlich, da hierdurch Planungen, Vorhaben und Ziele, in deren Entwicklung Microsoft sehr viel Geld gesteckt hat, nicht mehr durch durchsetzbar, sogar hinfällig würden. Die dadurch enstehenden Verluste wären eben kein Papenstiel für Microsoft. Die Geschichte mit TCPA/Palladium wäre hier zum Beispiel zu nennen.
Außerdem kann Microsoft es ja auch nicht hinnehmen, das langjährige Großkunden durch die Entscheidung anderer Großkunden angeregt, die Drohung mit dem Umstieg auf Linux dazu nutzen, den Preis auf ein Tiefpunkt zu drücken, der zwar der von Microsoft zu erbringenden Leistung entspricht, aber nicht die gewünschte Gewinnspanne enthält. Microsoft ist eine Aktiengesellschaft und ist gezwungen die Erwartungen der Aktionäre zu erfüllen, das bedingt aber, das Microsoft seine fast monopolistische Stellung um jeden Preis erhalten muß, in bestimmten Bereichen wäre Microsoft zu einer oligopolistischen Stellung bereit, aber ein Polypol würde sich sehr schlecht auf das Shareholder-Value auswirken.
 
Ich frage mich nur wen das interesiert?

Es ist nunmal so, daß es die meisten echten Linux-Anwender nicht interesiert ob Microsoft nun besser ist oder nicht. (Mal abgesehen von denen die Linux installiern, weil sie meinen es sei cool oder leet/1337, aber sonst damit nix anfangen können)

Und genausowenig interesiert es die Programmierer von Linux und der ganzen restlichen GNU-Software ob sie jetzt 1% oder 10% Markanteil haben.
Es erwächst ihnen daraus keinen Vorteil.
Es ist auch nicht ihre Intension besser zu sein als MS.
Vielleicht ist es auch diese andere Philosophie die hinter GNU und Linux steckt, die MS Angst macht.
Man schreibt eine gute Software nicht um den Konkurenten Marktanteile abzujagen und selbst Kohle zu scheffeln, sondern um eine gute Software zu schreiben.
Man stellt diese Software unter die GPL weil man Informations-, besser Wissensfreiheit als Menschenrecht ansieht und gleichzeitig jedem das Recht gibt die Software für seine Zwecke anzupassen oder zu verbessern, vorrausgesetzt er stellt das Ergebnis wieder unter die GPL.

Außerdem entzieht sich Linux und das GNU Projekt jedem Wetbewerb. Man könnte zwar versuchen die Distributoren irgendwie plattzumachen, mit Linux und GNU selbst wird das trotz aller MS Milliarden nicht funktionieren funk funktionieren. Zumindest nicht auf konventionellem Weg.

Daher gibt es wohl immer wieder solche Kampanien von MS. Aber die werden auch nix daran ändern, daß Linuxer weiterhin Linux benutzen werden.

Feanor
 
Feanor schrieb:
Ich frage mich nur wen das interesiert?

Es ist nunmal so, daß es die meisten echten Linux-Anwender nicht interesiert ob Microsoft nun besser ist oder nicht. (Mal abgesehen von denen die Linux installiern, weil sie meinen es sei cool oder leet/1337, aber sonst damit nix anfangen können)

Und genausowenig interesiert es die Programmierer von Linux und der ganzen restlichen GNU-Software ob sie jetzt 1% oder 10% Markanteil haben.
Es erwächst ihnen daraus keinen Vorteil.
Es ist auch nicht ihre Intension besser zu sein als MS.
Vielleicht ist es auch diese andere Philosophie die hinter GNU und Linux steckt, die MS Angst macht.
Man schreibt eine gute Software nicht um den Konkurenten Marktanteile abzujagen und selbst Kohle zu scheffeln, sondern um eine gute Software zu schreiben.
Man stellt diese Software unter die GPL weil man Informations-, besser Wissensfreiheit als Menschenrecht ansieht und gleichzeitig jedem das Recht gibt die Software für seine Zwecke anzupassen oder zu verbessern, vorrausgesetzt er stellt das Ergebnis wieder unter die GPL.

Außerdem entzieht sich Linux und das GNU Projekt jedem Wetbewerb. Man könnte zwar versuchen die Distributoren irgendwie plattzumachen, mit Linux und GNU selbst wird das trotz aller MS Milliarden nicht funktionieren funk funktionieren. Zumindest nicht auf konventionellem Weg.

Daher gibt es wohl immer wieder solche Kampanien von MS. Aber die werden auch nix daran ändern, daß Linuxer weiterhin Linux benutzen werden.

Feanor

Sorry, Feanor, nicht alles was unter und mit Linux läuft unterliegt der GPL. Linux ist zwar ein freies BS, aber es gibt auch kommerzielle Linux-Lösungen, und die sind Microsoft ein Dorn im Auge. Es geht MS auch nicht darum Distributoren platt zu machen, es geht einzig und allein darum Linux vom Markt zu verdrängen, um die eigenen Planungen verwirklichen zu können. Gerade für die Einführung von TCPA/Palladium gegen den Wunsch der Konsumenten, ist es hinderlich, wenn die Konsumenten noch Alternativen haben, die im Endeffekt auch noch günstiger sind.
 
Dieses mit den Muskeln spielen, macht MS doch aus dem einzigem Grunde! Der Verbraucher soll verunsichert werden und sich erst gar nicht nach anderen Lösungen umschauen!
 
Wo hab ich denn behauptet, daß alles was unter Linux läuft unter GPL steht?!?

Ich sprach von GNU-Software, und die steht nunmal komplett unter der GPL. Und genau die ist es die Microsoft sorgen macht.

Kommerzielle Software kriegt man klein, früher oder später. Indem man die Konkurenz-Firma aufkauft oder anderweitig kaputt macht. Das hat MS schon oft genug bewiesen.

Mit GNU-Software funktioniert das nunmal nicht. Die lässt sich so nicht kontrollieren. Darum haben die Angst.

Feanor
 
Feanor schrieb:
Wo hab ich denn behauptet, daß alles was unter Linux läuft unter GPL steht?!?

Ich sprach von GNU-Software, und die steht nunmal komplett unter der GPL. Und genau die ist es die Microsoft sorgen macht.

Kommerzielle Software kriegt man klein, früher oder später. Indem man die Konkurenz-Firma aufkauft oder anderweitig kaputt macht. Das hat MS schon oft genug bewiesen.

Mit GNU-Software funktioniert das nunmal nicht. Die lässt sich so nicht kontrollieren. Darum haben die Angst.

Feanor

GNU interresiert MS äußerst wenig, weil sich die ganze Geschichte erübrigt, wenn sie TCPA/Palladium durchsetzen können.
 
Palladium hilt MS auch nicht gegen GNU/Linux, weil man für Linux genauso Zertifizierungsstellen einrichten kann.
Außerdem soll es auch lokale Zertifizierungsstellen möglich sein, damit z.B. ein Admin in einer Firma kontolliern kann was auf den Rechnern laufen darf und was nicht.

Wenn es wirklich so werden würde wie Du das offensichtlich denkst, könnte man ja nie wieder selber ein Programm schreiben. Also ist es so undenkbar.
 
Feanor schrieb:
Palladium hilt MS auch nicht gegen GNU/Linux, weil man für Linux genauso Zertifizierungsstellen einrichten kann.
Außerdem soll es auch lokale Zertifizierungsstellen möglich sein, damit z.B. ein Admin in einer Firma kontolliern kann was auf den Rechnern laufen darf und was nicht.

Wenn es wirklich so werden würde wie Du das offensichtlich denkst, könnte man ja nie wieder selber ein Programm schreiben. Also ist es so undenkbar.

Alles womit der User Einfluß nehmen kann, eigene Programme, eigene Scripte, alles wo er auf die kommerzielle Lösung verzichtet, ist MS ein Dorn im Auge. Erst wenn der User für jeden Scheiß bezahlen muß und jedes mal MS für den Lizenzrechte mit die Hand aufmachen kann, dann ist MS zufrieden.
 
Nur ist TCPA nicht nur Microsoft. MS hätte das vielleicht gerne.
TCPA bleibt abschaltbar, wie andere Hardwarekomponenten auch. Gut möglich, daß das übernächste Windows nur noch mit eingeschaltetem TCPA läuft, das gilt aber nicht für andere Betriebssysteme.
IBM, die selber zum TCPA Konsortium gehören, würde nicht in Linux investieren, wenn es in ein paar Jahren nicht mehr funktionieren würde.

Außerdem wird sich TCPA sehr warscheinlich auch unter Linux nutzen lassen. Immerhin ist es für Systemadmins sehr praktisch wenn sie kontrollieren können welche Software läuft und welche nicht.

Wichtig ist nur, daß die Kontrolle beim Besitzer/Admin bleibt. Und so wie es im Moment aussieht wird es auch so kommen, weil der öffentliche Druck einfach zu hoch ist.
 
Feanor schrieb:
Nur ist TCPA nicht nur Microsoft. MS hätte das vielleicht gerne.
TCPA bleibt abschaltbar, wie andere Hardwarekomponenten auch. Gut möglich, daß das übernächste Windows nur noch mit eingeschaltetem TCPA läuft, das gilt aber nicht für andere Betriebssysteme.
IBM, die selber zum TCPA Konsortium gehören, würde nicht in Linux investieren, wenn es in ein paar Jahren nicht mehr funktionieren würde.

Außerdem wird sich TCPA sehr warscheinlich auch unter Linux nutzen lassen. Immerhin ist es für Systemadmins sehr praktisch wenn sie kontrollieren können welche Software läuft und welche nicht.

Wichtig ist nur, daß die Kontrolle beim Besitzer/Admin bleibt. Und so wie es im Moment aussieht wird es auch so kommen, weil der öffentliche Druck einfach zu hoch ist.

Von wem kam ursprünglich die Idee mit TCPA/Palladium, von MS. MS hat es als feste Einrichtung geplant und das Konsortium geht auch immer noch aus das TCPA ein fester Bestandteil wird, nichts abschaltbares. Wäre TCPA abschaltbar, so würde es seinen Sinn verlieren. Zwar wird die Sicherheit des PC und seiners Benutzers in Fordergrund gestellt, aber es soll in erster Linie den Interessen und Rechte der Hardware- und Softwareindustrie hinsichtlich legaler, illegaler Inhalte, DRM usw. dienen. TCPA macht so etwas möglich, aber nur als fester Bestandteil und nicht als schaltbare Option. Hauptaugenmerk ist sogar die Bereinigung des Marktes, kleine Hardwarehersteller können sich Entwicklung eigener TCPA-Lösungen oder den Kauf der Lizenzen leisten, sie verschwinden vom Markt. Für freie und kleine kommerzielle Softwareentwickler gilt ähnliches.
Alle optinalen Umsetzungen würden das ganze TCPA-Konzept aushebeln.
Wo du gerade das TCPA-Konsortium erwähnts, bis auf MS und Intel habe die beteiligten Firmen ihre Gelder für das Projekt um bis zu 90% gekürzt, im Falle von IBM sind die Gelder sogar nach US-Steuerrecht abgeschrieben. Du siehst, die Firmen zweifeln selber an dem Projekt, halten sich aber eine Hintertür auf.
Das IBM im Bereich Linux Geld investiert hat nichts mit eventuellen TCPA-Linux-Ansätzen zu tun. IBM hat das wirtschaftliche Marktpotential erkannt ud reagiert auf die Marktentwicklung von Linux. Novell hat SUSE auch nicht aus Spaß aufgekauft.
 
Irgendwie habe ich gehört soll es nicht mehr möglich sein Hardwarecomponeten auszutauschen ist das war?
 
Sarek schrieb:
Irgendwie habe ich gehört soll es nicht mehr möglich sein Hardwarecomponeten auszutauschen ist das war?

Das stimmt nicht, würde ja das Geschäft behindern. Hardware und Software müssen TCPA-konform sein, man kann alles austauschen, Hauptsache ist MS und Konsorten verdienen daran (Lizenzgebühren, Patengebühren usw), Hauptsache, die Leute die sich eigene kostengünstigere Lösungen erarbeiten verschwinden, das User-Verhalten muß so überwacht werden, das man an jedem Punkt Geld abschöpfen kann.
Im Endeffekt wirst du noch für deine selbsterstellten Dokumente, Präsentationsen, gebrannten CDs usw. noch blechen müssen, damit sie ein anderer an seinem Rechner anschauen oder nutzen kann.
 
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