Episode 1x02 - Karten und Legenden

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chrisbergr

Lieutenant Junior Grade
Picard versucht das Rätsel um Dahj zu lösen und was ihre Existenz für die Föderation bedeutet. Ohne die Unterstützung der Sternenflotte muss er sich deshalb auf andere verlassen, wie auf Dr. Agnes Jurati (Alison Pill) und seine frühere Kollegin Raffi Musiker (Michelle Hurd). Aber auch unbekannte Mächte interessieren sich dafür, wo Picard die Suche nach der Wahrheit über Dahj hinführt.
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chrisbergr

Lieutenant Junior Grade
Diese Folge hat mir jetzt nicht ganz so gut gefallen wie die erste. Vor allem der Anfang war doch sehr .. seltsam. Das Wissenschafts- und Technik-BlaBla klang so an den Haaren herbei gezogen. Das CGI empfand ich wieder als unangenehm auffallend unterdurchschnittlich. Dafür sind die Maskenbildner super, gerade die Szene mit dem (/der?) Borg war super.

Im Thread über Episode 1x01 haben wir uns noch über die schlechtere Gesellschaft ausgetauscht, in dieser Folge steht nun die Sternenflotte/Föderation ohne jegliches Wenn-und-Aber total unsympathisch da, wie eine Gesellschaft, in der man nicht leben möchte. Selbst bei dem Utopia Planetia Vorfall schon. Immerhin freue ich mich, den Rang Commodore mal wieder zu hören. Außerdem gefällt mir die Sternenflottenuniform und vor allem das Emblem auf der Brust ist auch eine schönes bekanntes. Und beim Thema Anspielungen an die Serie die mir gefallen haben muss ich natürlich auch positiv die Erwähnung von Picards Krankheit durch den Doc hervorheben.

Aufgrund der Trailer wusste man natürlich auch schon vorher, wie der Besuch beim Admiral ablaufen wird, mit welchem Schiff er dann nächste oder übernächste Folge in den Weltraum kommt ist natürlich auch schon klar. -Aber darauf freue ich mich schon.

Ich finde es klasse, dass wir mehr über die Romulaner erfahren. Zumindest in meiner Erinnerung wurden die bisher immer recht wenig behandelt und um so spannender ist es für mich, da jetzt (hoffentlich) tolle Geschichten präsentiert zu bekommen. Die ganzen Romulanischen Figuren haben für mich auch diese Folge auf ihren Schultern getragen.

Ich bin mir noch nicht sicher, was ich von dieser Titelsequenz und Melodie halte. Irgendwie erinnert mich das an den Titel einer oder mehrerer anderer Serien. Ich komme da im laufe der ersten Staffel sicher noch drauf.

Jedenfalls bleibe ich dabei, dass ich die Discovery-Star-Trek-Schrift nicht akzeptiere und es hasse, jeweils eine Woche auf die nächste Folge warten zu müssen. Ich bin ein absoluter Binge-Watch-Fan geworden. Keine Ahnung, wie ich das früher so ertragen konnte.
 

Boothby

Admiral
Teammitglied
Typische Lückenfüller-Hintergrundwissen-Erzähl-Geschichte bei der die Handlungsstränge gelegt wurden, das Große Ganze an sich aber nur langsam voran kommt. Hoffen wir mal, dass Ereignisse nächste Woche wieder Fahrt aufnehmen.
 

Boothby

Admiral
Teammitglied
Jedenfalls bleibe ich dabei, dass ich die Discovery-Star-Trek-Schrift nicht akzeptiere und es hasse, jeweils eine Woche auf die nächste Folge warten zu müssen. Ich bin ein absoluter Binge-Watch-Fan geworden. Keine Ahnung, wie ich das früher so ertragen konnte.
Nun ja. Niemand hindert dich daran nach Veröffentlichung der letzten Folge, die gesamte Staffel am Stück zu gucken.
;)
 

chrisbergr

Lieutenant Junior Grade
Nun ja. Niemand hindert dich daran nach Veröffentlichung der letzten Folge, die gesamte Staffel am Stück zu gucken.
;)
Natürlich nicht. Ich wünschte mir aber, dass alle Serien grundsätzlich bei solchen Streamingdiensten als ganze Staffeln veröffentlicht werden. So wie The Expanse Staffel 4 letztens.
 

MrPicard

Lieutenant Junior Grade
Natürlich nicht. Ich wünschte mir aber, dass alle Serien grundsätzlich bei solchen Streamingdiensten als ganze Staffeln veröffentlicht werden. So wie The Expanse Staffel 4 letztens.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass Amazon Prime das auch sehr gerne so machen würde - nur spielt da halt CBS All Access nicht mit. Die sind ein neuer Streaming-Service und wollen/müssen ihre Kunden bei der Stange halten. Für die macht es absolut keinen Sinn, ganze Staffeln rauszuhauen, weil sich sonst alle das Free Trial holen, die Staffel bingen und dann wieder kündigen und sich dann dasselbe Spielchen bei der nächsten neuen Star Trek Serien-Staffel wiederholt. Bei Netflix und Amazon Prime sieht das anders aus, die haben so viele Sachen im Angebot, dass die Leute immer irgendwas zum Gucken finden, die können es sich leisten, von ihren Originals ganze Staffeln rauszuklatschen. CBS All Access aber nicht, und da eben sowohl Netflix als auch Prime auf eben diesen Streaming-Service hören müssen, was Star Trek angeht, "dürfen" die internationalen Fans das halt mit ausbaden. ;)
 

Vulcan

Lieutenant
Da uns PIC als "10-stündiger Film" angekündigt wurde, ist es wohl nicht verwunderlich, dass die zweite Folge nun tatsächlich vollständig build up war, so dass die Handlung gegenüber der letzten Folge auch nicht weit vorrangekommen ist.
Daher kann man die Folge kaum für sich allein bewerten, gefühlt war sie aber schwächer als der Pilot, aber ok; mal sehen wie sich der Build up in den weiteren Folgen auszahlt.
Bemerkenswert ist, dass die Folge den Fokus stark verschoben hat vom Werte-Thema (Androiden und Romulaner-Rettung) zum Verschwörungskrimi.

== Technologie ==
Mich hat die Technologie bei Star Trek immer angesprochen, sie war zugleich fantastisch als auch plausibel und alltagstauglich. Man hatte wirklich das Gefühl, (technologisch) eine mögliche und erstrebenswerte Zukunft zu sehen. Ich denke, das ist einer der Gründe, warum vieles in unserem Alltag heutzutage aussieht, als sei es direkt aus einer Star Trek-Folge entnommen - und eben nicht z. B. aus einem Star Wars-Film.
Ich sehe daher durchaus wieso jemand ein länger existierendes Franchise aktualisieren wollen würde in dem Sinne, dass sich manches, was vor 50 Jahren als ferne Zukunftsmusik erschien, heute real ist und einiges, was heute real ist, vor 50 Jahren undenkbar war. Entsprechend würde man erwarten, dass eine prognostische Fortschreibung der heutigen Zeit in die aktualisierte Version aufgenommen würde. Doch stattdessen habe ich bei PIC das Gefühl, dass einfach alles in Richtung heutiger Technologie verschoben wurde. Ich habe selten SciFi gesehen, die so sehr nach heute aussah. Das wirkt eher wie 2021 oder 2025 und nicht 2399. Einzig der Transporter ragt da noch etwas heraus.
Wollte ich zynisch sein, würde ich sagen: Letzte Woche haben sie uns die positive Gesellschafts-Vision genommen; diese Woche die praktische Technologie-Vision.

== Loser Flares ==
Und eines kann man gar nicht genug betonen: Wer für die Lens Flares verantwortlich ist, ist ein unfähiger Dilettant. Es kann doch wahrlich nicht so schwer sein, in einem Multimillionen-Dollar-Projekt mit hauptsächlich Innenaufnahmen für eine korrekte Beleuchtung zu sorgen. Dabei sei auch erwähnt: Wenn das eine "kreative Entscheidung" gewesen sein sollte, dann ist derjenige sogar noch unfähiger. Das ist wie ein Kind, das Angst hat, bei einem Test zu versagen und dann als Schutzbehauptung einfach sagt, es wolle gar nicht gut abschneiden. Frei nach dem Irrglauben, wer es nicht versuche, könne nicht scheitern. Dem sei hier gesagt: SO sieht Scheitern aus; Lens Flares ist Scheitern! Loser Flares!
Hierfür gibt es also ein riesengroßes Minus, das sah einfach nur scheiße aus und nervt ungemein.

== Charaktere ==
Was die Serie in meinen Augen bisher (neben der Story-Qualität) mit am deutlichsten von DIS abhebt, sind die gut geschriebenen Charaktere. Man kann sich mit ihnen identifizieren, sie sind interessant und nachvollziehbar, also einer Motivation folgend.

== Gesellschaft ==
Mit Admiral Kristen Clancy kriegen wir einen weiteren Baustein der Gesellschaft präsentiert. Picard kommt mit einem Anliegen bzgl. einer drohenden Gefahr zu ihr und sie reagiert mit einer persönlichen Tirade über ihn und einer langen Rechtfertigung ihrer antiken Handlungen, um ihm unter die Nase zu reiben, wieso er all die Jahre falsch gelegen habe. Das einzige, was sie nicht tut, ist sich mit dem Anliegen zu befassen. Danach ruft sie die Geheimdienstchefin an; offenbar weniger, damit sie die gemeldete Gefahr untersucht, sondern um vor den schlimmen Umtrieben dieses Umstürzlers Picard zu berichten. Immerhin sagt sie am Ende - nach dem Oh die Romulaner-Operation thematisiert - doch, dass sie sich das mal ansehen soll.
Sie handelt rein emotional auf persönlicher Ebene ohne jegliche sachliche Kenntnisnahme oder Prüfung der Umstände. Wenig überrschend, dass ihre Geheimdientschefin tatsächlich für die Gegenseite arbeitet. Ebenso traurig ist, wenn man von einem Geheimdienstchef eine Aussage wie "Wenn es hier Operationen gäbe, wüsste ich davon" akzeptiert und das nicht für ein Zeichen gnadenloser, arroganter Selbstüberschätzung und somit für eine offenkundige Gefahr für die Sicherheit hält.
Mit Clancy als Commander in Chief ist klar, warum die Sternenflotte den Bach heruntergeht. Admiral Kristen Clancy ist ein nachvollziehbarer Charakter und doch gleichzeitig die Verkörperung des Scheiterns der Sternenflotte. Wir sehen hier nur einen sehr kurzen Teil ihrer Karriere und vielleicht ist das ihr dunkelster und dümmster Moment, aber wenn man sie nach diesem beurteilt, ist es ein Trauerspiel, dass sie über den Rang eines Fähnrichs hinauskam - oder überhaupt die Akademie bestanden hat.

== Dr. Agnes Jerati ==
Ich mag Dr. Jerati. Sie ist aber viel zu jung für eine Wissenschaftlerin, deren Lebenswerk im Prinzip vor 14 Jahren endete! Also so wie ich das verstehe, war sie an der Entwicklung der Mars-Androiden beteiligt, die vor 14 Jahren Amok gelaufen sind. Die Androiden basieren auf Data und wurden erschaffen, als der noch lebte, da man ihn als "Muster" brauchte. Das ist also über 20 Jahre her. Die Darstellerin Alison Pill ist 34. Falls der Charakter das selbe Alter hat (was man sicher nicht 100 %-ig annehmen kann), war sie bei Datas Tod 14 und sollte da also bereits einige Zeit vorher von Maddox aus der Sternenflotte rekrutriert worden sein.
-> Der plumpe Twist wäre, dass sie ein Androide ist. Schließlich wäre Dahj ebenso mit einer perfekten Bewerbung und gefälschtem Lebenslauf im selben Labor gelandet. Vielleicht hat Maddox das also nicht zum ersten Mal gemacht. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass Picard keinen Background Check zu ihr gemacht hat. Es wäre natürlich ein besonderer Scherz, wenn Jerati selbst auch erst vor drei Jahren erschaffen wurde und niemandem auffällt, dass sie für ihre Geschichte viel zu jung ist, weil sich einfach kein Mensch mehr für Kybernetik interessiert. Und zu guter Letzt muss ich bei ihrem Lächeln irgendwie immer an Androiden denken - auf eine gute Art... was auch immer das heißen mag.
- Fun Fact: Der Maddox-Darsteller ist mittlerweile am CalTech.

== Mrs. und Mr. Asha ==
Ich vermisse sehr die Erwähnung von Dahjs Eltern! Sie wären der logische erste Ansatzpunkt für Picard, um sie über ihren Tod zu informieren und sie nach der Schwester zu fragen. Das erscheint mir aktuell ein riesiges Plothole. Auch erscheint es mir merkwürdig, dass in den offiziellen Aufzeichnungen über Dahj keine Verbleibsinformationen bzw. Querverweis über ihre Zwillingsschwester zu finden sind.

== Keine Vulkanier? ==
Im Piloten haben wir offenbar einen Tellariten gesehen (im News-Team). In dieser Folge liefen einige Andorianer auf dem Borg-Kubus rum sowie mindestens zwei vor dem Sternenflotten-Hauptquartier. Was ich sehr vermisse, sind die Vulkanier; die sind allerdings zugegebenermaßen schwerer zu erkennen, z. B. sind ein oder zwei der Leute vor dem Sternenflotten-HQ wahrscheinlich Vulkanier, aber sicher weiß man es nicht. Ob wir noch eine Auflösung wegen der abweichenden Föderations-Flagge aus ST: Children of Mars bekommen, bleibt jedenfalls fraglich.

Commodore Oh wirkt im Deutschen meiner Meinung nach jedenfalls überhaupt nicht wie eine Vulkanierin. Tatsächlich habe ich die Folge erst auf deutsch gesehen und dachte, dass das ganz offen eine romulanische Offizierin bei der Sternenflotte ist - der schnippische Inhalt in der Betonung kann ja wohl kaum von einer Vulkanierin kommen. Im englischen ist es dann als Scharade einer Vulkanierin halbwegs glaubwürdig - auch wenn nicht explizit erwähnt wird, dass es so gemeint ist, wäre eine vulkanische Commodore sicherlich plausibler als eine romulanische.
Das Szenenbild soll in der Szene mit Oh and Clancy womöglich etwas andeuten: im Vordergrund gibt es offenbar eine Variation des vulkanischen IDIC-SDymbols; und als Clancy das Wort "Romulan" ausspricht, enthüllt die Kamerafahrt, dass hinter Commodore Oh eine Skulptur steht, die wohl eher romulanischen Ursprungs ist. Das ist zwar eine "lustige" Metapher, macht es aber wohl nicht gerade einfacher, bei Gesprächen als Vulkanierin durchzugehen. Lediglich der Unfähigkeit Clancys ist es wohl zu verdanken, dass Commodore Oh nicht auffliegt.

Live long and prosper,
Vulcan
 

Vulcan

Lieutenant
== Kleinigkeiten ==
- The Ready Room mit Wil Wheaton ist leider nur in den USA schaubar: Ärgerlich! Minuspunkt an CBS!
- Die deutsche Variante weicht an vielen Stellen vom Original ab. In den meisten Fällen, wo man im Deutschen ein bißchen denkt "das ist ja merkwürdig", ergibt es im Englischen mehr Sinn. Z. B. will Picard "aufgrund seiner Erfahrung" die Mission führen, im englischen hingegen "based on my years of service". Die englische Variante beinhaltet also die "Schuld", die die Föderation aufgrund seiner jahrelangen, treuen Arbeit ihm gegenüber hat. Und das macht seine Anfrage sehr viel sinnvoller. Hingegen ist "aufgrund seiner Erfahrung" in dem Kontext weniger passend.

- Das Design der Transporterschiffe der Rescue Armade gefällt mir!
- Die Androiden wurden als einfache Sklavenarmee ausgebeutet... und damit hatte Picard offenbar keine Probleme?
- Statt Replikatoren werden nun 3D-Drucker eingesetzt... Wie deutlich wollen die machen, dass die Serie 2021 spielt statt 2399?
- F8 (Achtung Wortwitz-Name!) wird übernommen und seine Augen flackern herum. Das allein ist ja recht plump. Schlimmer wird es dadurch, dass wir die selbe Sache letztes Jahr bei DIS hatten, was dann so wirkt als wollten sie auch noch klar darauf hinweisen, dass ihnen keine neuen Ideen mehr einfallen.
- Die Durchsage auf Utopia Planitia verkündet, dass Androiden kompromittiert wurden. Heißt das, dass ihnen klar ist, dass sie von außen übernommen wurden? Schade, dass sie dieses Wissen nicht noch an die Erde übertragen haben und stattdessen nur Video-Aufnahmen der Angriffe zur Erde geschickt haben.
- Immerhin wissen die Kompromittierer: "Grundregel bei Attentaten: Tötet die Attentäter!"
- Der Schnitt vom Gespräch über die Zhat Vash zur Außenaufnahme von Dahjs Appartment ist merkwürdig, weil es den Eindruck vermittelt, dass nun irgendein Flashback zu einer Zhat Vash-Geschichte kommen würde; stattdessen befindet man sich dann nur in Dahjs Appartment.
- "forensic molecular reconstruction": Das ist als Technologie kaum glaubwürdig und damit meine ich nicht die "Dafür bräuchte man so viel Rechenleistung wie 10.000.000 Supercomputer"- oder "Das geht nur mit nahezu unbegrenzt viel Energie!"-Kategorie wie bei Transporter und Warp-Antrieb, sondern vielmehr die "Da gibt es absolut überhaupt keine Basis, woher diese Informationen kommen sollen"-Basis. Da ist das die einzige "neue" Technologie, die die uns zeigen und dann lässt sie in Relation Lichtschwerter fast realistisch erscheinen.
- Der Tal'Shiar will die Föderation glauben lassen, dass die Technologie unzuverlässig ist und die kaufen das einfach statt ihr Urteil auf Fakten aufzubauen... die werden wohl immer blöder!
- Hat Zhaban gerade gesagt, dass "Romulan Ale" sein Vater sei? Ist das im übertragenen Sinne gemeint, so nach dem Motto, wenn sie trinkt, lässt sie sich mal eben schwängern?
- TransporterVorrichtung vor dem Starfleet HQ... oder sollte man eher TodesVorrichtung sagen? Die sind jedenfalls absoluter Blödsinn. So wie sie sie zeigen, würden da ständig tödlich Unfälle passieren, wo Leute ineinander gebeamt werden usw. Dabei wäre es so einfach zu beheben gewesen, z. B., wenn man nur in einer Richtung reinlaufen kann zum Wegbeamen und die Reinbeamenden nur auf der anderen Seite rauskommen würden. Da hat jemand massiv geschlampt.
- Commander Oh erwähnt, Picard habe den Zhat Vash explizit gegenüber Admiral Clancy erwähnt. Das war in der Folge aber nicht zu sehen; gegebenenfalls wurde die Szene also ungünstig geschnitten.
- Was klarer hätte ausgeführt werden sollen, ist, unter welcher Grundlage die Romulaner (Föderations?)-Wissenschaftler auf den Borg-Kubus einladen. Die kurze Erwähnung von "profits you extract from the exploitation of Borg technology" am Anfang fand ich auch eher unpassend, das wäre was für Ferengi, für Romulaner müsste es eher "(tactical) advantages" sein. Wen und wieso die Romulaner dort also einladen, bleibt unklar.
- "5843 days without assimilation". Das sind exakt 16 Jahre (darunter drei Schaltjahre); etwa 5 Jahre nach VOY: Endgame, somit also "assimilationsfrei seit 'acht-drei".*
- Der Borg, an dem das Arm-Implantat entfernt wird, war nur 14 Jahre in Stasis; also jedenfalls nach der letzten Assimilation (siehe oben).
- Wessen Herzschlag hören wir während der Borg-Untersuchungs-Szene?
- Dahj spendet dem Borg die Abschiedsworte auf Romulanisch. Wieso? Das scheint kein Romulaner zu sein.
- Eine Crew: Riker, Worf, La Forge. Es ist irritierend, dass die Auswahl hier sämtliche Männer der Stammbesetzung, aber keine Frau aufzählt. Das ist besonders irritierend, da - in dem Moment, wo ein Arzt gebraucht wird - nicht Crusher, sondern Dr. Benayoun von der Stargazer genommen wird. Den Bezug fand ich für sich genommen übrigens erfreulich. Aber als Zhaban die alte Crew aufzählt, hätte er z. B. Crusher statt Worf oder La Forge aufzählen sollen. Na ja, immerhin wissen wir somit, dass La Forge nicht auf dem Mars gestorben ist.
- Interessant, aber schwer nachvollziehbar ist die Einschätzung von Commodore Oh, Picard sei nun ausreichend entmutigt. Aber für Geheimdienstler ist gute Menschenkenntnis wahrscheinlich keine besonders wichtige Eigenschaft. ;)

* Falls jemand die Referenz versteht... In der ersten Folge dachte ich bei Picards Dialog mit Jerati als letzte Antwort folgendes: "Die Kurzfassung lautet: Nein!", "Ich höre mir gerne die lange an!" "Die wäre trotzdem: Nein!" "Bitte, mir zu liebe!" "Nein, nein nein nein nein nein nein nein, Ted, tu' mir das nicht an, nein, nein nein nein!"

Das CGI empfand ich wieder als unangenehm auffallend unterdurchschnittlich.
Kannst Du dazu bitte ein Beispiel geben?

Dafür sind die Maskenbildner super
Wobei mir die Beulenköpffigen Romulaner immer noch nicht gefallen. Die wirken auf mich sowohl unkreativ als auch häßlich. Da sind die TNG-Romulaner und auch die TOS-Romulaner besser.

Und beim Thema Anspielungen an die Serie die mir gefallen haben muss ich natürlich auch positiv die Erwähnung von Picards Krankheit durch den Doc hervorheben.
Ich fürchte, dass das aber dann auch darauf hinausläuft, dass wir für Picard ein unerfreuliches Ende sehen werden - im schlimmsten Fall wie bei Logan. Ich würde mir da eher erhoffen, dass wir seine letzte (erfolgreiche) Mission sehen, ohne sein Lebensende mitansehen zu müssen.

Ich bin mir noch nicht sicher, was ich von dieser Titelsequenz und Melodie halte. Irgendwie erinnert mich das an den Titel einer oder mehrerer anderer Serien.
- Ich finde die Melodie eingängig und für mich auch neu - den Eindruck, ein MashUp von anderen SerienMelodien zu hören hatte ich hingegen bei DIS. Es kann aber natürlich sein, dass ich die von Dir erinnerten Serien einfach nicht kenne. Falls Du es später dann doch noch zuordnen kannst, würde mich das interessieren.
- Den Vorspann als solches kann man wohl erst am Ende der Staffel richtig würdigen, manches davon verstehe ich noch nicht; bereits jetzt ist er aber deutlich näher an der Serie und stimmiger als bei DIS.

Ich wünschte mir aber, dass alle Serien grundsätzlich bei solchen Streamingdiensten als ganze Staffeln veröffentlicht werden.
Persönlich halte ich die Existenz unterschiedlicher Veröffentlichungsschema prinzipiell für durchaus berechtigt, insbesondere die wöchentliche Folge ergibt für mich normalerweise Sinn; gerade z. B. bei DIS, wo es ja keine wirklich erkennbare durchgängige Handlung gibt**. Wenn aber eine Serie (wie PIC) angekündigt ist als "10-stündiger Film" und dann tatsächlich auch so umgesetzt, ist das wöchentliche Veröffentlichungsschema natürlich etwas nervig und gibt uns Anlass diese zweite Folge relativ negativ zu bewerten, weil sie halt nur Build up für die weitere Handlung ist - was uns beim Bingen sicherlich gar nicht (negativ) aufgefallen wäre.

** Ja, ich weiß, DIS erweckt den Anschein, es gäbe eine Rahmenhandlung, aber tatsächlich fügt sich da ja nicht wirklich irgendetwas zusammen; und von Brotkrumen kann man offenbar nicht automatisch auf die Existenz eines Brotes schließen.

Live long and prosper,
Vulcan
 

Windsor

Captain
== Gesellschaft ==
Mit Admiral Kristen Clancy kriegen wir einen weiteren Baustein der Gesellschaft präsentiert. Picard kommt mit einem Anliegen bzgl. einer drohenden Gefahr zu ihr und sie reagiert mit einer persönlichen Tirade über ihn und einer langen Rechtfertigung ihrer antiken Handlungen, um ihm unter die Nase zu reiben, wieso er all die Jahre falsch gelegen habe.
Ihre Reaktion ist vielleicht typisch für den Rang. Sie bebte ja bereits vor Wut als Picard nur den Raum betrat. Irgendwie schien es mir typisch für eine Admirals-Dame. Hatten wir nicht schon früher eher seltsame Interessenlagen auf dem Level zu sehen bekommen?!

Commodore Oh wirkt im Deutschen meiner Meinung nach jedenfalls überhaupt nicht wie eine Vulkanierin.
Am Ende ist da noch was Menschliches mit drin ;)
 

chrisbergr

Lieutenant Junior Grade
Kannst Du dazu bitte ein Beispiel geben?
Gerne. Also es geht hier um Szenen, die am Computer mittels 3D-Software erstellt wurden. Modelle aus Polygonen, versehen mit Texturen, Bump-Maps, Shader-Einstellungen, Licht usw. um beim Rendern ein Bild zu erzeugen, dass im Falle einer Serie wie Picard fotorealistisch aussehen soll. Als wären es echte, physische Objekte.

Ich habe hier ein Video gefunden von einem, der das alles toll findet.


Es gibt so viel zu bemängeln, aber wenn du z.B. bei 4:32 pause machst, siehst du an dem Gebäude rechts, wie sich die Textur mit den Abnutzungsflecken Stockwerk für Stockwerk wiederholen. Außerdem sind nur flache Texturen im Einsatz, keine Bump-Maps, um die Oberfläche realistisch wirken zu lassen. Es sieht nicht aus wie echtes Material. Das Licht, der Himmel, das ganze Bild sieht einfach nur aus wie eine digitale Zeichnung und "fühlt" sich nicht echt an, somit werde ich da direkt wieder rausgerissen.

Ganz schlimm auch auf dem Mars vorher von 4:17 - 4:20. Dieser Himmel, diese Farben. Übersaturiert. Unangenehm. Und das Schiff, die Reflektionen, was soll das bitte für ein Material sein?

An sehr vielen Stellen ist der Himmel einfach weiß (helles grau) überbelichtet, wie bei der unangenehmen Explosionsszene aus Episode 1 (bei 0:51), aber auch in dieser Folge beim Hauptquartier (5:27).

2:36, der Mars-Orbit. Grauenhafte übersaturierte Farben, langweilige (Meinung) Modelle mit einfältigen texturen. Wenn da jetzt noch treppeneffekte zu sehen wären, würde sich das wie Babylon 5 anfühlen.

Als in der ersten Folge dieses schöne (Meinung) romulanische Schiff (1:26) in den Cube gleitet, sieht das Material des Schiffs durch die Belichtung bei 1:30 auch wieder sehr seltsam aus und der Eingang (1:36) einfach nur wie in einem alten PC-Spiel wie Doom.

Zusammengefasst sind grundsätzlich die Farben und das Licht viel zu intensiv, die Modelle mit detaillosen Texturen ausgestattet und keine Atmosphere (Staub, Partikel,..) vorhanden. Wenn man das mit First Contact (1996) vergleicht, bei dem die Weltraum-Renderings einfach aussehen wie echte Modelle, dann sind das Welten. Das mag zwar auch für das Budget zutreffen, aber die technik sollte das nach über 20 Jahren locker wett machen.
 

chrisbergr

Lieutenant Junior Grade
- Dahj spendet dem Borg die Abschiedsworte auf Romulanisch. Wieso? Das scheint kein Romulaner zu sein.
Die Szene kam mir auch sehr seltsam vor. So wie ich das immer verstanden habe, spricht jeder in seiner Muttersprache. Egal ob die verschiedenen Erdsprachen oder eben die Außerirdischen. Der Universalübersetzer macht das dann automatisch. Sprich, wenn ich mit einem Romulaner deutsch spreche, hört er nur romulanisch aus meinem Mund kommen. Insofern würde es überhaupt keinen Sinn machen, dass ich eine Grußformel auf romulanisch formuliere, eher im Gegenteil, so könnte ich noch Sprachfehler einbauen. Sehe ich da irgendwas falsch?
 

Vulcan

Lieutenant
- The Ready Room mit Wil Wheaton ist leider nur in den USA schaubar: Ärgerlich! Minuspunkt an CBS!
Ich habe die zweite Folge von The Ready Room soeben auf startrek.com geschaut: https://intl.startrek.com/videos/watch-the-latest-installment-of-the-ready-room
Ich hoffe, dass das bedeutet, dass auch die weiteren Folgen dann direkt außerhalb der USA verfügbar sein werden. (Zumindest klingt der Link so, als sollte er immer zur neuesten Folge führen.)

Live long and prosper,
Vulcan
 

chrisbergr

Lieutenant Junior Grade
Ich habe die zweite Folge von The Ready Room soeben auf startrek.com geschaut: https://intl.startrek.com/videos/watch-the-latest-installment-of-the-ready-room
Ich hoffe, dass das bedeutet, dass auch die weiteren Folgen dann direkt außerhalb der USA verfügbar sein werden. (Zumindest klingt der Link so, als sollte er immer zur neuesten Folge führen.)

Live long and prosper,
Vulcan
Danke für den Link! Unten bei den Related Videos ist auch die erste Folge zu finden.
Vor Allem der Teil über die Arbeit der (von mir zuvor gelobten) Maskenbildner hat mir sehr gefallen.
 
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