2 x 15 Cease Fire

L

LtCmdr. Pawel Sokolowski

Guest
Für mich irgendwie eine brandaktuelle Folge. Man könnte fast glauben sie wäre aus der jetzigen Situation heraus geschrieben, wobei hier der "Krieg" schon da ist.

Verhärtete Fronten, einzelne, die Frieden wollen, ein Vermittler, der garnicht so richtig weiß worauf er sich einläßt ...
 
T

[Tobbi]

Guest
Ums gleich zu sagen: Ich habe die folge nicht gesehen (Wie denn - ohne DSL...). Ich habe mir aber wohl den Trailer runzergezogen. Verstehe ich den richtig?? Die Vulkanier im Krieg??

P.S. Bitte mit möglichst wenigen Spoilern erklären... :D
 
B

Barclay

Guest
Hmm, wenig Spoiler!? Das ist natürlich schwierig.

Tja, ich fand die Folge an sich viel besser, als die anderen davor. Aber das Niveau ist ja eh ziemlich niedrig in dieser Staffel.
Wer ein Fan der Vulkanier aus den anderen Serien ist, wird mit dieser Folge wohl nicht viel Freude haben.

Der Krieg zwischen den Vulkaniern und Andorianern droht zu eskalieren. Es geht um einen Planeten am Rande des vulkanischen Raums. Beide Völker beanspruchen ihn für sich und das schon seit ca. 100 Jahren. Man sieht hier mal wieder, dass die Vulkanier nicht ganz so friedliebend sind, wie man sie bisher kannte. Sie kommen in dieser Folge nicht allzu gut weg.
Es war alles ziemlich vorhersehbar, aber gut fand ich, dass der 100jährige Konflikt nicht in 5 Minuten gelöst wurde. Das Ende kann man akzeptieren, finde ich.

Wenn die weiter solche Folgen machen und dann das Niveau weiter steigern, dann kann aus der Serie doch wieder was anständiges werden. *hoff*
 
B

Barclay

Guest
Stefan schrieb:



Was glaubst du, warum ich den Spoiler Hack geschrieben hab?

Text
Das nützt ihm ja nichts. Er will ja wissen, warum die Vulkanier im Krieg sind. Aber er will dabei eben nicht zu stark gespoilt werden. ;)
 

Peter von Frosta

Lieutenant Junior Grade
Die Vulkanier sind ja auch nicht im Krieg, es ist ein bewaffneter Konflikt um diesen Planeten. Die Vulkanier und die Andorianer selbst befinden sich nicht im Krieg.
 
L

LtCmdr. Pawel Sokolowski

Guest
Interessante Formulierung: Es handelt sich um einen Bewaffneten Konflikt - sie sind nicht im Krieg.

Krieg wird allgemein deffiniert als : Fortsetzung der Diplomatie mit anderen Mitteln , z.B. mit Mitteln der Gewalt.

Sagen wir es so : du bist jetzt ein bisschen Tod - einverstanden ? :brmbl:

Um es ganz klar zu sagen : ich bin nicht Pro-Iran - ich bin Contra Krieg, da ich persönlich immer noch glaube es wäre was anderes möglich.

Schröder hat genauso Recht , wie er Unrecht hat - und beides trifft auch auf Bush zu. Nur sehen unsere Betonköpfe ( und diese Formulierung wähle ich absichtlich ) das nicht ein, weil man müßte ja nachgeben .....
:kotz:

Ich weiß das dies Off-Topic ist, obwohl ich dieses Thema bewußt gestartet habe ... :thinker:
 
S

Sovok

Guest
Wahrscheinlich hat irgendjemand von den temporalen Heinis in der Vergangenheit Surak ermordet. Darauf hin haben statt der friedlichen, die agressiven Vulkanier die Oberhand gewonnen und nicht die agressiven sind abgehauen und haben Romulus gegruendet, sondern die friedlichen. Und so haben wir es hier mit eine romulanischen Imperium zu tun, dass als Vulkan getarnt ist. Welch groesseren Vorteil koennte sich das romulanische Imperium verschaffen? Also sind die temporalen Manipulatoren Romulaner. Das erklaert auch, warum in Nemesis keine da waren. Die sind alle in die Vergangenheit abgehauen.
 

Peter von Frosta

Lieutenant Junior Grade
LtCmdr. Pawel Sokolowski schrieb:
Interessante Formulierung: Es handelt sich um einen Bewaffneten Konflikt - sie sind nicht im Krieg.
Dem ist ja auch so. Wenn sie im Krieg währen, dann würde sich der Konflikt nicht auf den einen Planeten beschränken, sondern die Andorianer würden die Vulkanier (oder umgekehrt) offen angreifen.
 
N

nilsholgerson

Guest
Ich habs endlich geschafft , mir die letzten ENT Folgen anzuschauen .
Mir hat die Folge gut gefallen .
Einmal die düstere "kriegerische" Atmosphäre ( ja ja , obwohl es nur ein bewaffneter Konflikt war ... :) ) - auf der anderen Seite eine gute , stimmige Geschichte , die sogar Bezug zur Realität hat . Was will man mehr ...

Die Folgen mit den ENT Andorianern gefallen mir immer besser . Der "Pinky" Running - Gag ist genau die Art Humor , die ich mir von Star Trek erwarte . :lol: :lol:
 
L

LtCmdr. Pawel Sokolowski

Guest
nilsholgerson schrieb:


Die Folgen mit den ENT Andorianern gefallen mir immer besser . Der "Pinky" Running - Gag ist genau die Art Humor , die ich mir von Star Trek erwarte . :lol: :lol:
Gebe dir recht: könnte einer werden :lol: :lol:
 
B

BaraMGB

Guest
Okay, habs eben auch mal geschafft, mir die Folge anzutun. Es sollte also die erste Mission sein, in der die Menschen als Vermittler auftreten. Ich muß sagen, Captain Archer hat das eigentlch auf seine ganz natürliche Weise wirklich gut hinbekommen. Er ist nicht gleich zum Picard mutiert, wenn ihr versteht was ich meine. Er hat sich wirklich neutral verhalten, obwohl er ja irgendwíe ein bissel mehr den Andorianern zugetan ist, seit je her...

Und trotzdem bin ich der Meinung, dass die Folge Flach war. Wenn ich ein Comic zeichnen sollte, würden sieben Bilder ausreichen. Ich meine die Story hat zwar sogut wie keine Action gehabt, was ja viele wieder für gut heißen mögen, sie bestand halt mehr aus Dialogen, aber diese Dialoge haben sich immer und immer wieder im Kreis gedreht. Das ist vieleicht das einizige Authentische an dieser Folge, denn in der Irak-Frage oder im Nahost-Konflikt drehen sich die Dialoge auch immer wieder im Kreis.

Und die eingebaute "Handlung", nämlich das die komische Andorianerin ihrem "Chef" nicht gehorcht, das hat man schon vor dem Vorspann gerochen und war absolut keine Überaschung mehr. Gut fand ich, wie Trip reagiert hat. Er hat zwar echt geschwitzt, aber hat sich im "Chefsessel" wirklich gut verkauft. Hätte ich ihm nicht so richtig zugetraut, aber es stand ihm gut zu Gesicht. (Damit meine ich, es war nicht einfach so plump in die Story reingeschrieben, sondern hat zu seinem Charakter gepasst) Meckerei: Aber das gleiche Thema hatten wir auch schon in Der Aufstand.

BTW: Ich hatte das Gefühl, das Archer am Ende der Folge noch seinen Arm um den Andorianer legt und sagt: "So! Den beschissenen Vulkis haben wir's aber gezeigt, oder?"

Fazit: Man konnte sich seit langem mal wieder eine Folge von ENT anschauen. Der Streit zwischen den Andorianer und den Vulkaniern wurde etwas näher beleuchtet, mehr auch nicht. Die Story war zwar flach, aber in zukünftigen Folgen durchaus ausbaubar. Das ist wohl das große Problem von ENT. Die Macher sind der Meinung, sie werfen den Zuschauern erstmal ein paar Knochen hin und der Rest kommt dann später. Aber irgendwann haben die Zuschauer keine Lust mehr darauf zuwarten, dass es endlich losgeht. Wo ist denn das Star Trek das wir kennen? Wann kommt es endlich? Wann?


P.S.: Ach Nils, bevor ich es vergesse: Running-Gags gab es bestimmt schon bei "21 Jumpstreet" oder "Loveboot". Aber Star-Trek-Feeling gab es erst bei 4 Serien! Ich weiß ja dass du einer der Gegner von VOY bist, aber diese Serie hat bei mir mehr ST-Feeling hervorgebracht als DAS! Wie war das mit dem Grashalm im Garten? Genau das!!!
 
N

nilsholgerson

Guest
P.S.: Ach Nils, bevor ich es vergesse: Running-Gags gab es bestimmt schon bei "21 Jumpstreet" oder "Loveboot".
:lol: :lol: :D
War mehr auf die Entstehung des Running Gags bezogen ...


Wie war das mit dem Grashalm im Garten? Genau das!!
Also die Kritik find ich jetzt schon ein bisschen hart...
( Hardcore - TOS - Fan ? :D )


Ich weiß ja dass du einer der Gegner von VOY bist
Ach - so kann man des doch gar nicht sagen , ist doch schließlich alles ST... :devil1:
Ernsthaft : Ich hab nix generelles gegen VOY - ich muss sogar sagen , dass ich mir die Anfangsfolgen (die jetzt auf Sat1 kommen) gerne anschaue . So bis ca. Staffel drei ist der Gedanke der hinter Voy steht auch noch relativ neu und unverbraucht ( gestrandet / unbekannter Quadrant / bleiben oder heimfinden usw... ) und wurde auch ganz gut umgesetzt . ( Ich finde z.B. auch , dass die Voy Autoren am Anfang ganz gute Arbeit geliefert haben . Das Konzept mit dem weibl. Captain / Holodoc / ST + Marquis usw... war extrem gut + vielversprechend ) Es ist nur so - und des mag meine ganz persönliche Einzelmeinung sein , dass ihnen ab Staffel Vier die Ideen komplett ausgegangen sind . Was ab dann aus VOY wurde , war weitestgehend nicht mehr lustig ... Und ich hab mir die neuen Folgen trotzdem aus der Videothek geholt ! Da langweilt so eine "Platzhalter/Lückenfüllerfolge um so mehr . Klingonen , die natürl. auftauchen müssen / Mama Janeway / die Borg komplett ausgelutscht + verbraucht / ganz extreme indenletztenzweiminutenallesauflös - Folgen / und als Highlight dann ein Serienabschluss wie Endspiel... Da waren nur ganz wenige Lichtblicke - die meisten Folgen waren einfach Verarschung... Das ist der Grund , warum Voy bei mir in der ST Hirachie ganz unten steht .
Dazu kommt , dass es bei Voy anscheinend die "fanatischten" Fans gibt - was den Unterhaltungswert einer mit konstruktiver Voy Kritik geführten Diskussion mit eben jenen Fans natürlich nur erhöht .
 
T

[Tobbi]

Guest
Ein verspäteter Nachtrag zur Definition eines Krieges/bewaffneten Konflikts:
Krieg*:
1. An den Kämpfen ist mindestens eine reguläre Streitkraft eienr Regierung beteiligt.
2. Auf beiden Seiten der Kämpfe gibt es ein Mindestmaß an zentralgelenkter Organisation.
3. Die Kämpfe haben eine gewisse Kontinuität.

Ein bewaffneter Konflikt:
Eine Auseinandersetzung, bei der die Kriterien der oben genannten Kriegsdefinition nicht erfüllt sind. In der Regel sind es Kämpfe, die nicht mehr oder auch noch nicht kontinuierlich sind.

*(Definition in Anlehung an den ungarischen Friedensforscher István Kende, 1917-1988)

Ich habe die Folge nicht gesehen und kann somit nicht bestimmen, welche Bezeichnung zutrifft.
 
S

SF-Junky

Guest
IMO zweifelsohne einer besten Folgen der ersten beiden Staffeln, da man hier mal auf langweilige Aliens der Woche verzichtet und sich - zumindest teil- und ansatzweise - mit dem beschäfigt, um das es in einem Prequel in den 2150ern gehen sollte.
 
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