Drogen verbieten?

Eines sollten wir mal klarstellen:
Haschisch gehört zu den WEICHEN drogen, nicht zu den harten.

Ich wäre auch absolut dagegen, HARTE drogen zu legalisieren. Die meisten Menschen können einfach nicht mit solchen dingen umgehen. (Obwohl ich auch einige Leute kenne, die 2 mal im Jahr LSD nehmen und das mehr oder weniger als Kinobesuch ansehen, und alles unter kontrolle haben)

Allerdings bin ich dafür, endlich Haschisch zu legalisieren. Ich kiffe zwar nicht regelmäßig, trotzdem finde ich es lächerlich, eine Droge, die nachweislich unkritischer ist als z.b Alkohol zu verbieten, obwohl die Nachbarländer seit Jahren keine Probleme damit haben.
 
Allerdings bin ich dafür, endlich Haschisch zu legalisieren. Ich kiffe zwar nicht regelmäßig, trotzdem finde ich es lächerlich, eine Droge, die nachweislich unkritischer ist als z.b Alkohol zu verbieten, obwohl die Nachbarländer seit Jahren keine Probleme damit haben.

Stimmt. Es ist völlig unverständlich warum das Zeug verboten ist.

und @Gecko
Sorry das klingt jetzt hart,aber dann sollen sie daran kaputtgehen.
Es ist ihr Leben. Und den ersten Schuss geben sie sich freiwillig. Sie müssen vorher nur wissen was sie da tun. Und wenn sie über die Risiken aufgeklärt sind und sich trotzdem dafür entscheiden haben sie in meinen Augen das Recht dazu. Mit welchem Recht sollen wir sie davon abhalten?
Harte Drogen mögen für den Konsumenten noch so schädlich sein, ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ihr Verbot sowohl den Konsumenten als auch uns anderen Bürgern noch mehr schadet. Die Strafverfolgung wird erschwert, es gibt mehr Verbrechen, bei vielen wird die Achtung vor dem Gesetz untergraben und es schafft ein Klima moralischer Dekadenz.

Ich glaube nicht dass es viel Sinn macht wenn wir noch endlos über das Thema weiterdiskutieren. Die Standpunkte sind klar, alle Argumente sind genannt und wie es scheint wird keine Seite die andere von der eigenen Meinung überzeugen können.
 
1. Abgabe von harten Drogen nur an bestimmten Stellen um Jugendliche zu schützen.
Ist zwar schön und gut, wenn man sich an die Abgabe-Vorschriften hält. Aber da wird es auch wieder einige Leute geben, die die Drogen trotzdem abgeben werden. Es lebe der Umsatz.
Ich sehe das doch jeden Tag, wie es bei Zigaretten ist und Alkohol ist.
Ich habe einen kleinen Laden in dem ich unteranderem auch Tabakwaren verkaufe. Ich habe schon oft 10-12 Jährige gehabt, die bei mir nach Zigaretten gefragt haben. Ich verfahre knallhart, wer nicht 16 ist bekommt bei mir keine Zigaretten. Eine Viertelstunde später sehe ich die Bengel mit Fluppe im Mund in der Stadt. Einer meiner Mitbewerber hat mal wieder nur an den Umsatz gedacht.
Oder bei uns im Supermarkt an der Kasse: Der gesunde Menschenverstand sagt einem hier muß nach dem Personalausweis gefragt werden, aber die Kassiererin rechnet den Schnaps ganz normal ab.
Selbst wenn nur Apotheker und Ärtzte harte Drogen ausgeben würden, es würde genug geben, die die Drogen an Jugendliche abgeben würden.

2. Zur Freigabe von Haschisch: Selbst die sogenannte weiche Droge Haschisch unterliegt gewissen Wirkungen. Selbst lange nach dem Konsum kann es zu einem Flashback kommen. Und was sowas zum Beispiel im Straßenverkehr bedeutet kann sich wohl jeder denken.
 
LarsT schrieb:
1. Abgabe von harten Drogen nur an bestimmten Stellen um Jugendliche zu schützen.
Ist zwar schön und gut, wenn man sich an die Abgabe-Vorschriften hält. Aber da wird es auch wieder einige Leute geben, die die Drogen trotzdem abgeben werden. Es lebe der Umsatz.
Ich sehe das doch jeden Tag, wie es bei Zigaretten ist und Alkohol ist.
Ich habe einen kleinen Laden in dem ich unteranderem auch Tabakwaren verkaufe. Ich habe schon oft 10-12 Jährige gehabt, die bei mir nach Zigaretten gefragt haben. Ich verfahre knallhart, wer nicht 16 ist bekommt bei mir keine Zigaretten. Eine Viertelstunde später sehe ich die Bengel mit Fluppe im Mund in der Stadt. Einer meiner Mitbewerber hat mal wieder nur an den Umsatz gedacht.
Oder bei uns im Supermarkt an der Kasse: Der gesunde Menschenverstand sagt einem hier muß nach dem Personalausweis gefragt werden, aber die Kassiererin rechnet den Schnaps ganz normal ab.
Selbst wenn nur Apotheker und Ärtzte harte Drogen ausgeben würden, es würde genug geben, die die Drogen an Jugendliche abgeben würden.

2. Zur Freigabe von Haschisch: Selbst die sogenannte weiche Droge Haschisch unterliegt gewissen Wirkungen. Selbst lange nach dem Konsum kann es zu einem Flashback kommen. Und was sowas zum Beispiel im Straßenverkehr bedeutet kann sich wohl jeder denken.

zu 1.
Stimmt.
Aber es gibt halt kein Nullrisiko. Und wenn ein Jugendlicher heute wirklich an Drogen kommen möchte schafft er es, egal ob die Drogen verboten sind oder nicht.

zum Thema Haschisch:
Fast jeder 8. EU-Einwohner hat schonmal gekifft, bei Teenagern sogar nahezu jeder 2. Geht deshalb die westliche Welt unter? Verfällt die Kultur, siecht die Volksgesundheit? Quatsch.
Gerade alte Menschen würden davon profitieren. Gebrechen könnten gelindert und Stimmungen aufgehellt werden.
 
ok, jetzt mal meine meinung:
heutzutage an illegale drogen zu kommen ist nicht schwer, ich kenne selbst genug leute, die mit welchen handeln, da das warscheinlich bei uns an der schule gerade "in" ist. das wird warscheinlich andauern, bis sie 16 oder 18 sind und dann ist es damit vorbei. das sollte man einfach ignorieren. doch wenn irgendein mafiaboss crack, heroin oder ähnliches an zitternde junkies verkauft: da sollte man eingreifen. sachen wie amphetamine und pillen (xtc)(nur wenn sie nur mdma oder mda enthalten, da dass noch die ungefährlichsten stoffe sind, trotzdem gefährlich) sollte man möglicherweise in der apotheke an erwachsene (18+) freigeben. wer einen fliegenpilz raucht sollte deswegen nicht bestraft werden, nur wenn er damit handelt. die wachsen hier immerhin an jeder straßenecke.

ich persönlich habe erfahrung mit cannabis, doch so toll war das net: geldverschwendung. da kaufe ich mir lieber ein paar flaschen alkoholisches und mach die mit ein paar freunden leer.
 
Der weg in die Schweiz ist auch nicht weit ;) Ich sag nur Duftsäckli ;) Aber das ist ja nicht mehr nötig, seitdem das zeug vollends legalisiert wurde ...
 
Um dem Start-Posting mal was hinzuzufügen:
In der BRD hat der Staat die Pflicht, das Leben seiner Bürger zu schützen, als Folge der Euthanasie-Programme der Nazis (Vernichtung lebensunwerten Lebens nannten diese Verbrecher das Programm zwischen 33 und 45).
Das Hauptproblem der Drogenpolitik liegt nur in einem Detail: Nachgewiesenermassen harmlose Drogen wie Haschisch und Marihuana sind Killerdrogen a la Heroin oder Crack gleichgestellt. Deswegen können die Behörden den Killerdrogen-Dealern bei weitem nicht so scharf auf den Pelz rücken wie es notwendig wäre.
Was mir noch niemand so recht erklären konnte: Alkohol als Droge mit beiesenem Suchtpotential ist frei erhältlich, während Hasch und Mary Jane verboten sind...
 
6 of 49 schrieb:
[...]
Was mir noch niemand so recht erklären konnte: Alkohol als Droge mit beiesenem Suchtpotential ist frei erhältlich, während Hasch und Mary Jane verboten sind...

Alk ist eine solche Massendroge, das es unmöglich wäre sie zu verbieten. Und auch wird sie ja auch in der Vorstellung des Volkes nicht direkt als Droge wahrgenommen. Denn ein Glas Wein ist nicht mit der Vollen Dröhnung gleichzusetzen. Bloß man würde es gleichsetzen wenn man Alk generell verbietet. Dazu ist der Alk zu stark in unserem leben verwurzelt.
 
Noch viel weniger ist mir der Sinnn des Haschisch-Verbots klar. Ein Joint mit ein paar Kumpels ist auch im Vergleich so wie eine Flasche Wein mit ein paar Leuten, bei vielen ist die Wirkung sogar weniger schlimm.

Besonders vorteilhaft an einer Legalisierung wäre: Die Leute würden qualitativ hochwertigeren Stoff rauchen und keinen mit-was-auch-immer verseuchten Dreck.

Aber: Ich glaube der einzige Grund für das verbot ist immer noch die schwierige Nachweisfrage im Straßenverkehr. THC bzw. dessen Zersetzungsprodukte lassen sich teilweise wochenlang nachweisen.
 
Dax schrieb:
[...]
Aber: Ich glaube der einzige Grund für das verbot ist immer noch die schwierige Nachweisfrage im Straßenverkehr. THC bzw. dessen Zersetzungsprodukte lassen sich teilweise wochenlang nachweisen.

dass ist doch bestimmt nicht der ganze grund? es ist halt eine Droge mit der die älteren Herren nix anfangen können.

Ich bin übrigens keinesfalls für die Legalisierung. Eher würde ich das Rauchen verbieten, und die Sucht prävention fördern, und den ausstieg von Alkis unterstützen.
 
spezies5618 schrieb:

Ich bin übrigens keinesfalls für die Legalisierung. Eher würde ich das Rauchen verbieten, und die Sucht prävention fördern, und den ausstieg von Alkis unterstützen.

Rauchen verbieten ist absoluter Schwachsinn. Das würde lediglich den Schwarzmarkt fördern, und dem Staat würden Steuereinnahmen in Milliardenhöhe wegfallen. Wesentlich weniger Raucher würds dadurch auch nicht geben.

Und zum Thema Hasch-legalisierung: Das Zeug wird so oder so geraucht. Ich glaube, das sich die gesamt konsumierte Menge nicht wesentlich ändern würde. Das einzige, was sich ändern würde, währen mal wieder extrem hohe Steuereinnahmen und sauberen Stoff (von dem dann weniger Leute krank werden)
 
Die Ausgaben verursacht durch Rauchen sind höher als die Einnahmen, also im Endeffekt sogar ein Gewinn.
 
Das Argument "Verbot funktioniert nicht, also weg damit" ist im höchsten Maße unzulässig.
Denn:
Funktioniert es, Mord zu verbieten? Nein.
Funktioniert es, Diebstahl zu verbieten? Nein.
Erlaubt man alles, weil es sowieso nicht 100%ig durchsetzbar ist? Nein.

Wir stellen also fest, Verbote verlieren durch die Tatsache, dass sie verletzt werden, nicht ihre Rechtfertigung.

(Dieser Exkurs in Logik wurde ihnen präsentiert von Sovok :D)
 
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