#ShitSiskoSays

Dieses Thema im Forum "Allgemein" wurde erstellt von DJ Doena, 10. Februar 2012.

  1. DJ Doena

    DJ Doena Admiral Mitarbeiter

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    Ich stimme zwar mit einigen Teilen nicht überein, aber interessant zu lesen ist es trotzdem.
     
  2. Peter von Frosta

    Peter von Frosta Lieutenant Junior Grade

    Ah, den habe ich auch letztens gelesen. Der Autor hat allerdings auch gut erkannt, dass es sowas wie Facebook oder gar Twitter garnicht gab, und vorallem auch nicht ersichtlich war.

    Was ich aber auch schon bei TNG immer schade fand war, dass man nie sowas wie erfundene Autoren und erfundene Bücher eingebaut hat. Immer nur klassische Literatur. Und kein Fernsehen oder so. Vielleicht bis auf Archer, der ja Wasser-Handball geschaut hat, bzw die Kinoabende bei Enterprise.
    Das Holodeck ersetzt ja das, was heute das Fernsehen bietet nicht. Zum einen gibt es auf dem Schiff viel zu wenige Holodecks als das es ein ernsthafter Ersatz sein könnte, zum anderen ist es ja auch nicht diese einfache Zerstreuung wie beim Fernsehen, sondern im Gegenteil, eine sehr komplexe Freizeitgestaltung die eher dem heutigen LARP entspricht.
     
  3. Vulcan

    Vulcan Lieutenant

    Also ich habe das Lesen des Artikels nach bereits 4 Absätzen wieder abgebrochen, weil ich gerade gegenteiliger Meinung von Frosta bin und fürchte, dass der Artikel im Weiteren auch nicht viel anders wird.

    Für mich ist das Beharren auf dem Durchsetzen von Star Trek mit Social Medias ehrlich gesagt nicht viel plausibler, als wenn ein frühindustrieller Zeitgenosse das Fehlen von Grammophonen oder ein frühgeschichtllicher Mensch kritisiert, dass so selten Feuer angezündet wird.
    Immerhin wird kurz angesprochen, dass selbst bei Vorhandensein eines Social Media-Systems die Erwähnung innerhalb der Geschichte in den allermeisten Fällen absolut langweilig wäre und daher schon nicht vorkommt.
    Also, damit man mich nicht falsch versteht: Ich bin keinesfalls einer dieser im letzten Jahrtausend zurückgebliebenden, die im Handelsblatt verkünden, dass das Internet sich nicht durchsetzen wird. Aber ich gehe absolut nicht davon aus, dass die aktuell neuesten Trends in 350-400 Jahren noch immer zentraler Bestand alles Seins sein müssen.
    In meinen Augen ist diese Kritik daher einem etwas zu starr an der Gegenwart orientierterten Blick geschuldet.

    Aber auch die Ausführungen zum Fernsehen kann ich nicht teilen. Also, ich gehe mal davon aus, dass in dem Absatz nicht der Aspekt des festen Sendeplanes gemeint ist, der in der Tat nicht zukunftsträchtig ist, wie Star Trek sehr frühzeitig erkannt hat.
    Bleibt das "Video gucken", welches einem das Holodeck in vollem Umfang auch bieten kann. Es ist ja kein Problem, im Holodeck ein selbstlaufendes Programm ("Film") aufzurufen, sich auf einen Sessel in die Mitte zu setzen und einfach nur zuzuschauen. In Star Trek wird die Verwendung eines Programmes in nicht-interaktiver Form offensichtlich "Objektivmodus" genannt. Ich kann also absolut nicht zustimmen, dass das Fernsehen als Medium etwas bieten würde, was das Holodeck nicht bietet.
    Nur die begrenzte Anzahl von Holodecks sehe ich da als ordentliches Argument. Es sind ja auch überall Monitore in den Quartieren zu sehen - auch wenn wir sie meistens nur in Benutzung als Arbeitsstation sehen.
    Wenn man sich jetzt dennoch wundert, dass man die Monitore nicht sieht, wenn sie gerade mal zum Videoschauen verwendet werden, muss man sich nur vor Augen halten, dass es sich nicht um eine Dokumentation des Lebens im 24. Jahrhundert handelt. Es müsste halt auch etwas zur Handlung beitragen, um es zwingend zu zeigen.

    Bzgl. der kulturellen Referenzen stimme ich weitgehend zu: es gibt leider sehr selten Bezüge zu Werken aus der fiktiven irdischen Vergangenheit. Es gibt nur eine handvoll Holoromane und ein oder zwei Lieder.

    Live long and prosper,
    Vulcan
     
  4. Peter von Frosta

    Peter von Frosta Lieutenant Junior Grade

    Das Serien und Filme inzwischen immer losgekoppelter vom Ausstrahlungstermin sind (Netflix, Hulu, MyVideo, Lovefilm etc) ist mir bewusst, und das wird sich auch immer weiter in diese Richtung entwickeln. Aber, es gibt eben auch Dinge, die werden auch weiterhin einen festen Sendeplatz haben. Seien es Live-Sendungen, oder irgendetwas, dass die meisten eher passiv nebenbei laufen lassen. Und da ist es auch egal, ob es in klassischer Ausstrahlungsform gesendet wird, oder auf irgendeiner Tube, oder irgendeinem sonstigen Kanal.

    Ich denke auch, dass das Grundprinzip von z.B. twitter - oder Social Media allgemein - verloren geht. Nur die Form und das Anwendungsgebiet werden sich ändern. Man kann twitter schon heute als Newsaggregator verwenden, alle großen News-Seiten und Blogs haben einen twitter Account, der neue Ereignisse twittert. Twitter kann auch als Crowdsource Newsquelle verwendet werden (Flipboard fürs Ipad) etc.
    Auch wenn sich die Form in etwas weiterentwickeln wird, dass heute nicht erfassbar ist, so wird der Grundgedanke ja erhalten bleiben. Genauso wie sich der Druck immer weiter entwickelt hat, von der gedruckten Bibel bis hin zum Blogpost von heute.
     
  5. hannibal

    hannibal Guest

    Sei doch froh, daß die Gesellschaft der Zukunft dieses traurige Medium, welches immer mehr zur Verdummung der Menschen führte, NICHT mehr existiert. :thumbup:

    Ich erinnere mich aber an das Wasserhandball-Video: Ob der jemals live übertragen wurde, ist hierbei die Frage ...
     
  6. Peter von Frosta

    Peter von Frosta Lieutenant Junior Grade

    Es gibt genauso hirnlose Sendungen wie es hirnlose Bücher und hirnlose Spiele gibt. Das ist keine Sache des Mediums.
     

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