Neue Star Trek Staffel?

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matt77

Guest
sers,

also mich würde mal interessieren, ob einer von euch etwas weiss in bezug auf neue star trek serien...ich meine seien wir ehrlich, diese neue star trek staffel ist für den müll...ein mix aus ds9 und tng wär doch mal was :D
 
ST ist keine heilige Kuh mehr, was die Absetzung von ENT ja auch bewies. Umso mehr müssen sich künftige Produzenten was einfallen lassen, um qualitativ hochwertige Episoden zu schreiben. Special Effects allein reichen eben nicht mehr aus.

Von daher bin ich gegen Schnellschüsse. Und irgendwelche Mixe aus anderen ST-Serien, wie hier vorgeschlagen, will doch keiner sehen.
 
Außerdem finde ich eine Pause ganz gut, denn man hat jetzt mehr Zeit die bisherigen Serien noch mal in Ruhe anzuschauen. Für Neulinge ist das nämlich blöd, wenn eine Serie meist auf die andere aufbaut, denn sie haben dann kein Vorwissen oder es ging einfach zu schnell. Ein Jahr Pause zwischen einer Serie wäre sicherlich viel besser gewesen.
Deshalb sollte man sich erst die Serien wie Voyager, DS9 oder TNG anschauen, um sich ein gutes Bild von StarTrek zu machen. Bis eine neue StarTrek Serie kommt, sollen ruhig ein paar Jahre vergehen in denen man sich auch ENT genauer anschauen kann und dann kann man sich mit viel größerer Vorfreude in ein neues Abenteuer begeben.
 
matt77 schrieb:
ich meine seien wir ehrlich, diese neue star trek staffel ist für den müll...
Ähmm, neue Star Trek Staffel :confused: ?


Nun, wenn es um eine neue Serie geht, ist meine Meinung ja recht hart:
  • Falls eine lange Pause nötig ist, um ein echtes Umdenken herbeizuführen, bin ich bereit das zu akzeptieren.
    Die letzten Projekte zeigten, welche Alternativen erwogen wurden. Persönlich achte ich immer noch die Idee des Prequels, letztlich gewann man aber von der Serien-Struktur her dennoch den Eindruck, dass bei der ganzen Konzeptionierung völlig unerheblich war, ob wir jetzt eine "Vor"-Serie zu TOS, oder eine Fortsetzung von VOY sehen. Zeitliche Distanz im Produktionsteam kann die Routine vielleicht zerschlagen.
  • Eine neue Serie muss "Star Trek" bleiben.
    Bei allem Umdenken, das ich fordere, muss ein Aspekt im Vordergrund bleiben. Es geht um die Vermittlung einer bestimmten Moral und um das Aufzeigen eines Potenzials der Menschheit. Das bedeutet, dass sich Star Trek nicht an andere Formate angleichen muss, wenn es etwa um die Darstellung von Kriegen und Kämpfen geht. Falls es nötig ist, sollte man von mir aus Jahrzehnte warten, bis die Mentalität des Publikums bereit dafür ist.
  • Eine neue Serie muss radikal neu sein.
    Meine These: Eine neue Star Trek-Serie darf nichts mit den Vorgängern zu tun haben. Laßt uns - ich weiß, das ist schwer - alles vergessen: Die Romulaner, die Ferengi, die Borg und auch die Vulkanier. Weg mit dem verstaubten Vorstellungen von politischen Großreichen im All. Analog zu meinem zweiten Punkt bedeutet das, dass das Konzept von einer Atmosphäre getragen werden sollte und nicht bloß die Summe seiner Zutaten (etwas, was auf VOY sehr zutraf) sein darf! Es kann funktionieren, wenn man den Mut findet und dazu bereit ist, neue Maßstäbe anzulegen. Eine Möglichkeit wäre, die neue Crew nicht innerhalb der Milchstrasse forschen zu lassen, sondern technisch die Möglichkeit zu geben, all das Gewohnte (sämtliche 08/15-Aliens humanioden Auftretens) zurückzulassen.
    Vielleicht ruft das Aufschreie hervor, weil manche ihre liebgewonnenen Bekannten nicht aufgeben wollen. Eine neue Serie wird aber nur einen innovativen und qualitativen Sprung schaffen, wenn sie sich vom verfetteten Gesamtgebilde löst!
 
Stimme Max im größten Teil zu.

Lediglich glaube ich, dass der letzte Punkt nicht funktionieren würde. So etwas ähnliches hat man schon beim Beginn von TNG, und dann noch einmal bei Voyager versucht, und beide male hat man es innerhalb kürzester Zeit wieder aufgegeben.
 
Tribble-Freund schrieb:
Lediglich glaube ich, dass der letzte Punkt nicht funktionieren würde. So etwas ähnliches hat man schon beim Beginn von TNG, und dann noch einmal bei Voyager versucht, und beide male hat man es innerhalb kürzester Zeit wieder aufgegeben.
Stimme ich dir auch zu, etwas GANZ Neues in dem Sinne dürfte besonders bei eingefleischten Fans nicht sehr gut ankommen. Zumindest gelegentlich sollten bekannte Rassen vertreten sein (die Borg z.B. wie sie es damals in TNG waren, da galen sie noch als Mysterium und man wurde nicht so übersättigt)
 
Irgendwie schließt sich ja "es muss endlich wieder Star Trek werden" (was im übrigen in der vierte Enterprise endlich geschah, und zack wirds abgesetzt) und "was ganz radikal neues" aus.
 
ob es was ganz neues wird oder nicht ist im grunde egal, es soll einfach nur tiefe und eine gute story haben (wie ds9 z.b), der rest wird sich dann zeigen...

und imo hätten sich die macher voyager und die neue star trek folgen sparen können (wenngleich scott bakula seit quantum leap mein herz hat ,) )
 
Peter von Frosta schrieb:
Irgendwie schließt sich ja "es muss endlich wieder Star Trek werden" (was im übrigen in der vierte Enterprise endlich geschah, und zack wirds abgesetzt) und "was ganz radikal neues" aus
Tja, so wie ich es oben beschrieben habe eben nicht! Will man Star Trek nur nach der Anzahl der auftauchenden spitzen Ohren bewerten, bekommt man sicherlich ein Problem, will man etwas grundlegend neues gestalten. Star Trek auf die unterschiedlichen Rassen zu reduzieren - mögen uns Klingonen und Borg auch immer wieder noch so gut unterhalten haben - wird dem Konzept nicht gerecht.
Es muss eine Grundidee transportiert werden, und zwar die einer utopischen Zukunftsvision. Immer wieder begegneten uns Fragen (wie "Was macht einen Menschen überhaupt aus?" und "Was passiert, wenn auf Reisen in die tiefen des Alls der Mensch mit Dingen konfrontiert wird, die außerhalb seiner Vorstellungskraft sind...?") und Thesen (wie die oberste Direktive).
Das ist der Kern, den eine neue Serie aufgreifen muss, um eine Star Trek-Serie sein zu können.
Wenn ich radikal neues einfordere, so verlange ich nicht, dass man sich auf Aspekte konzentriert, die dem eben formulierten Gedanken zu wider laufen.
Als kleinen Exkurs möchte ich darauf hinweisen, dass aber gerade dies ein Stück weit ja auch immer wieder geschehen ist. Halb DS9 widmete sich einem Krieg! Auch wenn bereits in TOS militärische Anklänge nicht zu leugnen sind, so zeigt sich eigentlich spätestens in TNG das dies lediglich eine veränderte Mentalität der Menscheit dokumentieren soll. Was wir allerdings in DS9 (und in der dritten Staffel von ENT) erleben müssen ist diesbezüglich ganz klar ein Rückschritt! Aus was für Gründen auch immer verließ man die Spur der positiven Zukunft also. Nicht das jene düstere Science Fiktion keine Berechtigung hätte, aber Star Trek sollte bemüht sein, die Vermittlung von Hoffnung nicht aufzugeben.


Für mich steht fest: Läßt man sich auf althergebrachtes ein, kann man nur scheitern. Einfaches Beispiel einer simplen Zutat, die der mangelnden Flexibilität der Zuschauer geschuldet sein könnte, wäre etwa ein vulkanisches Maincrew-Mitglied. Schön und gut, hätten wir doch nun wieder eine beruhigend-bekannte Komponente, nämlich die Gefühlslosigkeit als Gegenpol zur "gemeinen" (im Sinne der biologischen Klassifizierung...) Menschlichkeit. Doch wozu führt das, wenn man sie nur einbauen kann, indem man auf Altvertrautes zurückgreift? - In mehreren hundert Folgen wurde im Grunde schon beinahe alles über die Vulkanier gezeigt und gesagt.
Welche Vorrausetzungen hat eine so situierte Serie für ST-Fans einerseits und "Einsteiger" andererseits? - Nun, das Wissensniveau beider Gruppen liegt fundamental weit auseinander! Daraus kann nichts gutes erwachsen! Ein Teil der Zuseher wird möglicherweise überfordert sein, denn die Dichte des Charakters (sein Hintergrund) bleibt ihm verborgen. Der andere Teil wird vehement Nebensächlichkeiten zum Charakter einfordern und kann nur enttäuscht werden, wenn die neuen Details nicht zum Gesamtbild passen wollen.
Star Trek aber muss was diesen Aspekt angeht weg davon im Stile eines biographischen Lexikons immer wieder Halbsätze zu bestehenden Artikeln hinzuzufügen. Zweifellos beinhaltet auch die Dichte und Komplexität einen gewissen Reiz, irgendwann wird dadurch aber die Dynamik entscheidend eingeschränkt. Dieser Punkt ist schon lange überschritten worden.

Sicher dürfen ein paar "Gastauftritte" bekannter Aliens, wie etwa die Vulkanier durchaus einmal vorkommen, fester Bestandteil können jedoch in keinem Fall werden.
 
naja ich kann dir nicht ganz zustimmen.

natürlich sollten in ST positive werte und aussichten vermittelt werden, aber krieg und militär wird es immer geben, egal ob 400 oder 2000 jahre in der zukunft, und genau dort ist für mich ds9 am gelungensten weil glaubwürdig.
jede der "führenden" rassen hat seine eigenheiten und interessen, sei es krieg, frieden oder sontige ambitionen.
in TNG und voyager beschäftigte man sich eher mit dem forschen und erlernen neuer kulturen (wenngleich es auch ausreichend interspezifische konflikte gab), tng vom alpha-quadranten weg, voyager zum alpha-quadranten hin.
daher sind beide konzepte gut durchdacht...so, jetzt hat man mit ds9 eine staffel die sich mit den problemen "vor ort" beschäftigt mit der komponente wurmloch und das dominion. ds9 erweitert das verständnis und bewusstsein des zuschauers in bezug auf die gesamtheit des star trek universums...utopische zukunftsvisionen sind zwar immer interessant und unterhaltsam, jedoch bekam man vor ds9 nur einen kleinen einblick vom gesamtgefüge des alpha-quadranten.
und eben das ist für mich ehrlich gesagt am interessantesten, die denkweise, strukturen, philosophien etc. der verschiedenen rassen vor augen geführt zu bekommen, war wesentlich aufschlussreicher.
daher kann man nicht auf anhieb sagen, dass es ein bestimmtes rezept für eine gute neue staffel gibt; tng, voyager & ds9 haben im grunde an inhaltlicher reizbarkeit alles abgedeckt...einzig die konstante "captain führt schiff/station/mannschaft" wird wohl auch für zukünftige staffeln über bestehen.

ich glaube auch, dass wir die ansprüche des zuschauers zu hoch schrauben, wo wir bei ds9 wären. ich hab damals nach tng nie gegelaubt, dass eine feste station die sich lediglich "nur" mit ein paar bajoraner und cardassianer beschäftigt sooo spannend sein kann, denn die tng messlatte war wirklich hoch, weil wir 1. viele verschiedene und aufschlussreiche missionen zu sehen bekamen, und 2. wir immer mehr wollten (ok so ging es mir :) ).
da war eben dieser feste aussenposten gänzlich unpassend weil ich genauso wie du dachte...pochend auf das erforschen von neuem, utopischem.
tja, und so musste ich feststellen, dass ich mich irrte ,)
und übrigens sollte man mitlerweile eine gewisse grundkenntnis des star trek universums haben bevor man sich als einsteiger in eine neue staffel stürzt, bzw mit zuviel erwartungen in neue staffel geht.

aber um mal zum ende zu kommen, IMO kommt alles auf die fähigkeiten der charaktere an, wie gut sind sie gestaltet, wie gut sind deren ecken und kanten, wie individuell sind sie, wie unterhaltsam, etc.. denn ohne die tragenden säulen kann die story so gut sein wie sie will, es kann dann nur scheitern.
 
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matt77 schrieb:
natürlich sollten in ST positive werte und aussichten vermittelt werden, aber krieg und militär wird es immer geben, egal ob 400 oder 2000 jahre in der zukunft
Warum? Unbestritten gibt es im menschlichen Wesen eine gewaltätige Komponente. Dennoch zeigt sich schon in der Gegenwart, dass unter bestimmten Vorraussetzungen und sozialen Gefügen der Krieg die ständig begleitende Rolle verlieren kann, bzw. hoffentlich in der Zukunft verloren haben wird.
Schon im Piloten von TNG ist das der Ansatz, macht Q doch die Gewalttätigkeit der Menschheit Picard und seiner Crew zum Vorwurf. Damals hatte man das "Urteil über die Menschheit" noch vertagen können, aber nach DS9 wäre ein Schuldspruch berechtigt. Dabei lasse ich nicht gelten, dass Sisko und Co nur einen Verteidigungskrieg führen, denn selbst dann sahen wir immer wieder heikle Fälle (vergleichbar etwa mit Archers Aktion in "Azati Prime", als er die Mondstation der Xindi zerstört), die gehobeneren Mentalitätsansprüchen, die TNG nun mal vorgaben, nicht gerecht werden.

matt77 schrieb:
und eben das ist für mich ehrlich gesagt am interessantesten, die denkweise, strukturen, philosophien etc. der verschiedenen rassen vor augen geführt zu bekommen, war wesentlich aufschlussreicher.
Allein, es wird schwierig, den bestehenden Völkern noch mehr Dichte zu verleihen, ohne die oben beschriebene Wissens-Diskrepanz weiter zu verstärken.

matt77 schrieb:
ich glaube auch, dass wir die ansprüche des zuschauers zu hoch schrauben, wo wir bei ds9 wären. ich hab damals nach tng nie gegelaubt, dass eine feste station die sich lediglich "nur" mit ein paar bajoraner und cardassianer beschäftigt sooo spannend sein kann, [...]
Wobei wir dabei nicht vergessen wollen, dass diesbezüglich das Einführen der Defiant ein Stückweit (ich möchte es ja nicht übertreiben ;) ) eine Bankrott-Erklärung des ursprünglichen DS9-Konzeptes war. Die Idee einer festen Station an einer politisch durchaus reizvollen Örtlichkeit wurde nur durch zwei Zutaten zu dem, was wir jetzt mit DS9 verbinden, nämlich durch den Dominon-Krieg (Action) und durch die Defiant (Mobilität).

matt77 schrieb:
und übrigens sollte man mitlerweile eine gewisse grundkenntnis des star trek universums haben bevor man sich als einsteiger in eine neue staffel stürzt, bzw mit zuviel erwartungen in neue staffel geht.
Das heißt, man muss erst einen Grundkurs "Star Trek" mit TOS und vielleicht noch TNG belegen, bevor man in DS9, VOY und ENT oder eine neue Serie einsteigt? Nicht sonderlich attraktiv. Diese Einstellung wird die Produktionfirma nicht unbedingt teilen. Ich hoffe, dass sie das nicht tut, denn unter bestimmten Gegebenheiten ist das eine große Chance.
Bei einem größeren zeitlichen Sprung (weitere 200 Jahre vielleicht - also dann um 2550) bietet sich die Gelegenheit zu einem Neuanfang, ohne dass man die Grundlagen zerstören muss. In wohlwollender Rückbetrachtung wurden die Ereignisse um Picard zu Geschichte, auf die man sich besinnen kann, die aber für das neue tägliche Leben nicht die brisante Relevanz bietet, alsdass man das angesprochene Lexikon-Wissen über jenen Abschnitt der ST-Historie unbedingt als Handwerkszeug benötigt, um sich zurecht zu finden.


matt77 schrieb:
aber um mal zum ende zu kommen, IMO kommt alles auf die fähigkeiten der charaktere an, wie gut sind sie gestaltet, wie gut sind deren ecken und kanten, wie individuell sind sie, wie unterhaltsam, etc.. denn ohne die tragenden säulen kann die story so gut sein wie sie will, es kann dann nur scheitern.
Da gebe ich Dir recht. Und es wäre doch mal reizvoll zu sehen, wie sich die Figuren in vollkommen neuen Umgebungen verhalten und mit einer ganz anderen Qualität von Fremdartigkeit umgehen, statt immer wieder auf (bekannte) Humanoide zu treffen, anhand derer man einen kleinen Aspekt des menschlichen Wesens beleuchtet.
 
Aber Max, Dir ist bekannt, dass es schon in TOS Krieg gab, der lediglich durch die Organier unterdrückt wurde?

Oder in TNG, da gabs z.B. den klingonischen Bürgerkrieg und die versuchte Invasion der Romulaner.

Krieg war immer mal wieder Bestandteil der Star Trek Serien.
 
Peter von Frosta schrieb:
Aber Max, Dir ist bekannt, dass es schon in TOS Krieg gab, der lediglich durch die Organier unterdrückt wurde?

Oder in TNG, da gabs z.B. den klingonischen Bürgerkrieg und die versuchte Invasion der Romulaner.

Krieg war immer mal wieder Bestandteil der Star Trek Serien.

....

Max schrieb:
Wenn ich radikal neues einfordere, so verlange ich nicht, dass man sich auf Aspekte konzentriert, die dem eben formulierten Gedanken zu wider laufen.
Als kleinen Exkurs möchte ich darauf hinweisen, dass aber gerade dies ein Stück weit ja auch immer wieder geschehen ist. Halb DS9 widmete sich einem Krieg! Auch wenn bereits in TOS militärische Anklänge nicht zu leugnen sind, so zeigt sich eigentlich spätestens in TNG das dies lediglich eine veränderte Mentalität der Menscheit dokumentieren soll. Was wir allerdings in DS9 (und in der dritten Staffel von ENT) erleben müssen ist diesbezüglich ganz klar ein Rückschritt!
 
Ja. aber Du tust irgendwie so, als ob Folter irgendwie neu wär in einer Star Trek Serie.
Ich sage nur "da sind vier Lichter".
Auch wenn ich natürlich zugeben muss, nicht von Menschen ausgehend (ausgenommen Khan).
 
Sehen wir es mal so:
TNG hat uns ja besonders durch das Erscheinen von Q und seinen Denkansätzen (die er jedoch recht eigenwillig vertreten hat) erklärt, dass es mehr gibt im Weltraum, dass da neue Möglichkeiten sind, die es (in ST) zu ergreifen gibt, die man erforschen soll. Aber den Autoren fehlen mittlerweile anscheinend die Ideen, diese neuen Möglichkeiten weiter auszubauen. In DS9 haben sie das noch sehr gut "vertuscht" denn durch den Krieg bekam der Zuschauer auch etwas zu sehen, was ihn interessiert hat und (lapidar gesagt) auch für Blöde zu kapieren ist. Aber Krieg ist auch so eine Sache: Man kann ihn sich leicht über-sehen (im Sinne von zu viel bekommen), während neuartige Ideen und Inovationen zwar schwer zu erhalten (und mitunter schwer zu verstehen sind) dafür aber ein gewisses Mysterium erzeugen, dass (Beispiel TNG) interessant wirken kann.
 
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Max schrieb:
Warum? Unbestritten gibt es im menschlichen Wesen eine gewaltätige Komponente.

eben darum, weil es immer herrische despoten oder kriegstreiber geben wird, in welcher position auch immer und aus welcher rasse auch immer sie kommen mögen.
mag sein dass es auf der erde einmal wirklich paradiesische zustände geben wird, aber wer weiss schon wie die einstellung der andere rassen aussieht.
ich meine gut, machen wir die menschen in zukünftigen ST-episoden alle gut mit höheren, friedlichen absichten, das würde sogar klappen weil jeder sich darin wiedererkennt...aber als autor neuer staffeln will und kann ich mir nicht anmaßen selbiges von anderen rassen zu verlangen, bzw zu schreiben.
und ehrlich gesagt will ich auch nicht unbedingt auf den aspekt friedens- und konfliktlösung in serien verzichten.
klar, es muss nicht übertrieben und dem ausmaß wie in ds9 sein, aber ein kleiner teil wäre nicht schlecht.

versteh mich nicht falsch, ich steh auch eher auf subraumanomalien, zeitverschiebungen, plötzlich auftretende, unbekannte probleme, erforschung etc.




Max schrieb:
Wobei wir dabei nicht vergessen wollen, dass diesbezüglich das Einführen der Defiant ein Stückweit (ich möchte es ja nicht übertreiben ;) ) eine Bankrott-Erklärung des ursprünglichen DS9-Konzeptes war.

naja, das einführen eines schiffes (welches im grunde kaum grösseren einfluss als ein runabout auf das (kriegs-)geschehen hatte) als grund zu nehem um ds9 respektive das konzept als bankrott zu bezeichnen ist schon sehr weit hergeholt ,)
ich würde es eher als besseres fortbewegungsmittel bezeichnen, denn fakt ist, dass es ausser ein paar zerstörte jem hadar schiffe, hier und da ne mission ausserhalb des alpha-quadranten und als worfs wohnung kein wirklicher "verzerrender" faktor der staffel war.


Max schrieb:
Das heißt, man muss erst einen Grundkurs "Star Trek" mit TOS und vielleicht noch TNG belegen, bevor man in DS9, VOY und ENT oder eine neue Serie einsteigt?

na das meine ich nicht, es verlangt sicher keiner sich alle vorangegangenen serien anzuschauen, nur kann man sich zumindest mal mit der philosophie des ST-universums vertraut machen und ein wenig das konzept dahinter zu gemüte führen (ok, bei einer komplett neuen staffel sollte dies natürlich nicht unbedingt der fall sein da es ja neu ist und jeder sich sein eigenes bild machen soll, aber ich glaube die vorerkundung sind wir gene schuldig ,) )


im grunde könnte ich mir auch vorstellen, dass die handlung ruhig mal 100-200 jahre weiter in der zukunft spielen kann, mit einem neuen schiff richtung beta-quadrant o.ä., vielleicht auch eine art jagd durch raum und zeit in der ein schiff um das universums zu retten quer durch alle planeten und der gesamten zeit jemanden/etwas sucht und sich durch neue arten und kulturen schlängelt...naja auch nur gedanke :D
 
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